Der Euro ist kein echtes Geld

Auch in Zeiten von Inflation, Finanzkrise, Eurokrise und zunehmender Instabilität des Euro ist dieser aktuell gesetzliches Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland und weiterer Länder.

Begleiten Sie mich bei einem Experiment? Nehmen Sie doch einmal Ihre Brieftasche heraus, öffnen Sie sie und holen einen 10, 20 oder 50-Euro-Schein heraus. Sehen Sie ihn sich an.

Was halten Sie in der Hand? Blöde Frage: Geld natürlich?!

Eine Eurolüge?

Ja, das dachte ich auch lange Zeit. Komisch nur: Das Wort „Banknote“, welches noch auf unserer guten alten DM prangte, findet sich auf keinem der Scheine mehr. Auch der Hinweis „Wer Geld nachmacht, verfälscht oder nachgemachtes oder verfälschtes Geld in Umlauf bringt, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren bestraft“, den wiederum unsere DM noch trug fehlt ebenfalls. Hm, langsam sollte es anfangen, einem komisch vorzukommen. Was man jedoch findet ist ein Copyright. Ein Kopierrecht… Wenn ich Euro-Scheine also fälsche, dann begehe ich keine Geldfälschung sondern Copyright-Verletzung?!?!

Nun, nicht, dass ich es gerne selbst ausprobieren möchte, doch das Ergebnis eines Prozesses hierzu würde mich durchaus interessieren. Wenn Sie hier also Lust haben… nein, bitte versuchen Sie sich nicht an solchen Tests!

Dann sehen wir mal, wer dem Emmitent ist. Wer also dafür haftet, dass dieser Papierschein auch einen echten Wert darstellt. Da steht nichts! Es finden sich die Buchstaben EZB, was auf „Europäische Zentralbank“ schließen lassen könnte. Ob die das wirklich sind und ob die das Design erfunden haben, die schönen Fraben ausgesucht haben, das Papier liefern oder eben das Copyright halten – all das steht hier nicht.

Wie halten wir es denn mit dieser Unterschrift auf dem Euro. Ok, wenn wir schon dabei sind, ein wenig Verschwörungstheorien zu schmieden, dann sehen wir uns doch einfach mal den holländischen Gulden an. Dieser trägt ganz genau die exakte Unterschrift (die ist übrigens von EZB-Chef Duisenberg) wie der 50,- € – Schein, den man uns zur Geldanlage anbieten möchte und gegen den wir echte Werte wie Gold, Silber und Immobilien eintauschen sollen. Der Dulden und dessen Unterschrift existiert bereits länger. Diese Unterschrift wurde lediglich als Faksimile hineinkopiert (hatten wir das nicht unter dem Thema „Fälschen“?) Was uns zum Problem bringt: Es gibt kein Original vom Euro! Schließlich ist das vermeintliche Original ja eine Fälschung. Es trägt keine echte Unterschrift.

Verwirrend. Und es wird nicht besser, wenn man tiefer gräbt!

Die EZB – und nehmen wir jetzt einfach mal an, damit ist die Europäische Zentralbank gemeint – ist… KEINE Regierungsorganisation. Es handelt sich dabei um eine private Bank! Natürlich hat sie ein Abkommen mit dem Staat. So hilft jeder jedem. Der Eine darf Geld drucken, der Andere kann sich günstüg entschulden. Sa kann und wird auch die Inflation gesteuert. Der Reichtumseffekt besser manipuliert werden.

Wir alle bezahlen also mit Papierzettelchen, die von einer privaten Institution herausgegeben werden (wenn Sie ein paar Voraussetzungen einhalten ist es Ihnen übrigens auch möglich, eine Bank zu eröffnen – Sie müssen dann nur noch den Deal aushandeln, Geld zu drucken… ok, vielleicht fehlen Ihnen und mir dazu ein paar wichtige Kontakte) und die durch … abgesichert sind. Ja, wodurch sind diese Scheine, gegen die wir Gold, Silber, Immobilien eintauschen, mit denen wir unsere Postsparbücher und die Konten unserer Kinder zu füllen versuchen eigentlich abgesichert?

Sie erraten es: NICHTS ausser heißer Luft. Dieses Zahlungsmittel, wie wir die krisengeschüttelte Währung Euro nennen dürfen, funktioniert nur, weil Sie und ich daran glauben, dass diese Zettelchen einen echten Wert darstellen. Noch…

Eric Promm
 

Click Here to Leave a Comment Below 0 comments

Leave a Reply: