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Der Einlagensicherungsfonds – vermeintliche Sicherheit

Der Einlagensicherungsfonds sichert gesetzlich mindestens 100.000,- € eines Sparers bei seiner Bank oder Sparkasse gesetzlich gegen Verlust ab. Bei einer Bankenkrise wird er uns schützen. Das glauben wir – Doch das ist FALSCH!

Und dieses Denken wird von Banken und Politik unterstützt und soll uns in falscher Sicherheit wiegen. Es ist schlichtweg eine jedoch nicht mehr als Valium für´s Volk!

Was aber sagt denn das Bundesministerium zu diesem Thema?„Die Einlagensicherung gewährleistet in einem gewissen Umfang die Rückzahlungsansprüche der Kunden eines Kreditinstituts, falls die jeweilige Bank nicht in der Lage sein sollte, die Einlagen des Kunden zurückzuzahlen.“

„Gewisser Umfang“ also. Was soll dieser „gewisse Umfang“ denn genau sein? Und vom Staat – keine Rede!

Klar, alle privaten Banken zahlen regelmäßig in diesen Fonds ein. Er, der Einlagensicherungsfonds, wird durch die KFW verwaltet und die untersteht der BaFin.

Was aber bringt nun der Einlagensicherungsfonds im Ernstfall? Und für den ist er ja ausgelegt. Der Ernstfall ist sein einziger Zweck. Genau hier bekommen wir ein Problem: Man weiß es nicht!

Auf die Nachfrage, wie denn der aktuelle Stand der Einzahlungen ist: Betretenes Schweigen – keine Antwort. Unglaublich!

Expertenschätzungen weissagen, dass bereits nach der Pleite von einer einzigen großen Bank die kompletten Rücklagen dieses Sicherungsfonds aufgebraucht sein werden.Eine Bankenkrise gar nicht erst zu erwähnen.

Sicherheit? In keinester Weise!

Anstelle Ihre Einlagen bei den Banken zu sichern soll diese Aktion von Banken und Politik Ihnen also nur die Sicht auf die echten Gefahren vernebeln.

Reiben Sie sich den Sand, der hier geworfen wird, aus den Augen. Wedeln Sie den Rauch weg und werfen Sie einen Blick auf die echten Sicherheiten, die Banken Ihnen zu bieten haben. Welche Sicherheiten fragen Sie? Ja, welche Sicherheiten… es wäre wirklich schön, wenn ich Ihnen hier eine Aufzählung geben könnte… doch nachdem der Rauch verzogen ist sehen wir alle eben nur, dass nichts mehr da ist!

Staatsentschuldung durch Schuldenschnitt

Ein Schuldenschnitt ist Folgendes: Der Staat streicht einfach seine Schulden. Ruck zuck und weg.

Wen interessiert das? Nun, hat Ih Banker Ihnen schon mal etwas von Bundesschatzbriefen oder Staatsanleihen erzählt? Dier ist nur ein Beispiel für Schulden, die der Staat bei seinen Bürgern macht. Ebenso unbezahlte Staatsaufträge… denken wir nur einmal an die vielen Arbeitspätze, die alleine in Deutschland daran hängen.

Doch so etwas kann in Deutschland ja nicht passieren. Nein?Auch eine Finanzkrise ist bei uns nicht denkbar, naja zumindest keine, die uns wirklich weh tut. Wirklich?

Wir müssen nicht weit gehen. Schauen wir einfach einmal zu unseren griechischen Nachbarn. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich mag die Griechen. Ihr Land, die Gastfreundschaft, das gute Essen. Aber will ich gerade in diesem Land leben? All die finanziellen Repressionen spüren? Wollen Sie das?

Was gibt uns die Garantie. dass so etwas bei uns nicht passiert? Dass Politiker wahrheitsliebende Menschen sind und uns niemals belügen oder nennen wir es lieber, niemals ihre Meinung ändern?

Ich jedenfalls würde mich eher nicht auf solche Versprechen verlassen. Irgendwie dämmert da etwas ganz hinten in meinem Kopf, wenn es um Ehrlichkeit von Politikern geht. “Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten” und “Die Rente ist sicher!” kommt da irgendwie hoch. Sie wollen es aktueller? “Eine Transferunion darf es nicht geben” hat unsere Kanzlerin Angela Merkel noch vor nicht allzulanger Zeit verlauten lassen… und wie sieht die Wirklichkeit aus?
Aktuell titelt die Wirtschaftswoche: Nicht der Staat geht pleite sondern seine Bürger (http://weiter-lesen.net/1395/wirtsachaftswoche-nicht-der-staat-geht-pleite-sondern-seine-brger).

Da bleibt nur zu sagen: Schützen SIE Ihr Vermögen – der Staat wird es nicht tun!

Die Inflationslüge

Wir haben nicht nur eine Finanzkrise und Wirtschaftskrise, wie haben auch Inflation!

Offiziell drei bis vier Prozent.

So viel? So hoch? Na, dann halten Sie sich mal fest und stellen schon mal die Baldriantropfen bereit!

Wie wird denn eigentlich unsere Inflation gemessen und weshalb behauptet dieser Eric Promm, dass es eine Inflationslüge gibt? Die Zahlen kommen doch von hochoffizieller Stelle… Alles nur Panikmache! Nur Panikmache oder steckt tatsächlich etwas dahinter?

Zuerst dazu, wie unsere Inflation gemessen wird: Unsere Regierungsstatistiker stellen einen Warenkorb zusammen aus allem, was der deutsche Michel so im Laufe der Woche, des Monats oder des Jahres kauft. Dieser Preis wird berechnet. Das wird dann monatlich gemacht und mit dem Vormonat verglichen. Wird es teurer haben wir eine Inflation.

So einfach, so sinnvoll und grundsätzlich gut. Noch keine Anzeichen einer Manipulation sichtbar. Noch!

Wenn man diesen Warenkorb nun aber anpasst, verändert… was dann? Wenn man zum Beispiel etwas weniger Stromkosten hereinrechnet, dafür etwas mehr Urlaub. Wenn man zum Beispiel einen VHS-Videorecorder hineinrechnet… WAS? Sie wissen nicht mehr, was ein VHS-Recorder ist? Sie haben nicht vor, sich einen solchen zu kaufen? (Machen Sie sich doch den Spaß und verlangen so ein hochtechnisches Gerät in Ihrem bevorzugten HiFi-Markt – die werden die versteckten Kameras suchen oder Sie bestenfalls milde lächelnd stehen lasen). Auch blöd für den Alleinverdiener, dass gerade Essen und Heizung teurer wird. Soll er doch einfach von seinen 1.200,- € mit seiner Familie öfter in den Urlaub fahren, dann muss er nicht soviel heizen. Sie sehen: Man nimmt Dinge, die teurer werden heraus (dabei ist es unerheblich, ob solche Dinge täglich gebraucht werden) und ersetzt sie durch Dinge, die günstiger werden (wierderum unerheblich, ob man sich diese leisten kann). Zudem lässt man veraltete Technik im Warenkorb… wie eben den Videorecorder oder einen alten Computer, die, sollte man sie tatsächlich noch kaufen können, twar deutlich günstiger, doch eben nicht auf der Höhe der Zeit sind.

So zaubert man eine traumhaft niedrige Inflation… Voilá

Aber wie ist denn nun die echte Inflation messbar?

Ja, das ginge ja so einfach. Es gibt dafür sogar eine Formel:

Geldmengenwachstum (M3) abzüglich Wirtschaftswachstum ergibt Inflation

Sie hätten das gerne mit Zahlen? Gerne – hier ein Beispiel:

Geldmengenwachstum (M3) in der Bundesrepublik 2007: zirka 12 Prozent abzüglich Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik 2007: zirka 2,2 Prozent ergibt Inflation 2007: zirka 9,8 Prozent

Knapp 10% enspricht eher Ihrem Bauchgefühl oder sagen wir: Ihrem gesunden Menschenverstand? Glückwunsch! Sie lassen sich nicht so einfach verkohlen!

Denken Sie nur einmal an unsere gute alte DM zurück. Wenn Sie damals eingekauft haben. Was haben Sie für den Einkauf bezahlt? Das Selbe wie heute in Euro? Willkommen im Club!

Ein Experiment: Schreiben Sie sich die Preise der zehn wichtigsten Dinge auf, die Sie regelmäßig kaufen. Addieren Sie sie. Tun Sie das wieder in einem Monat, in zwei, in drei und nach einem Jahr. So errechnen Sie selbst Ihre eigene Inflation. Ich bin gespannt auf Ihr Ergebnis. Meines lag ziemlich nahe an den oben erwähnten knapp 10%!

Manipulation mit dem „Reichtumseffekt“ („Wealth Effect“)

Was um alles in der Welt ist nun wieder dieser Reichtumseffekt und wie sollen wir damit manipuliert werden? Ist Reichtum, wenn auf nur gefühlter, nicht gerade in einer Eurokrise oder eine Wirtschaftskrise eher positiv zu sehen?

Erst mal ganz von Anfang an: Was ist denn dieser Reichtumseffekt – oder besser bekannt aus dem Englischen, der Wealt Effect?

Es handelt sich dabei um eine sehr perfide Art der Manipulation: Hier wird Menschen, die im Besitz von Sachwerten (wie Häusern, Grundstücken oder auch Aktienanteilen) vorgegaukelt, dass der Wert eben dieser Werte sich deutlich erhöht. Der Anleger freut sich und, das nimmt in den USA bereits deutlich überhand, gönnt sich etwas. Eine Urlaubsreise, ein neues Auto, ein tolles Essen mit der ganzen Familie…

Sie können bis hier noch keine Manipulation erkennen? Uns selbst wenn – wie wäre diese durchführbar? Genau das ist das Perfide an dieser Sache!

Zuerst mal zum Thema, wie denn hier etwas verschleiert wird, bzw. werden kann. Danach wenden wir uns den Themen zu, weshalb man das tun sollte und schließlich, welche Auswirkungen dies, und gerade in einer Finanzkrise hat. Oder, ob so etwas nicht gerade auch zu einer Wirtschaftskrise führen kann.

Wie nun, werden diese Nebelbomen, wie MR. Dax, Dirk Müller sie nennt, gezündet?

Nehemn wir an, Sie sind stolzer Besitzer eines Einfamilienhauses, welches Sie für 100.000,- € gekauft haben. In manchen Teilen der Republik ist eine Anlageimmobilie für diesen Preis ein Schnäppchen, in manchen eher eine überteuerte Immobilie. Lassen Sie uns zur Berechnung aber einfach bei dieser glatten Summe bleiben. Nun druckt unser Vater Staat Geld. Das tut er seit Jahren immer exzessiver (auch ein Thema, mit dem ich mich in einem Blog beschäftige). Das lässt nicht nur die Preise für Lebensmittel und Benzin steigen – es lässt auch die Immbobilienpreise steigen… und Sie die Teuerungsrate bei Ihren Ausgaben schnell vergessen. Sie haben zwar eine Inflation von 10%, das heisst, Sie bezahlen für Ihre Brötchen morgens beim Bäcker ein paar Cent mehr. Dafür ist Ihre Immobilie nun aber auch 110.000,- € wert! Was sind da schon die paar Cents beim Einkauf, beim Tanken oder der Stromrechnung? Sie freuen sich, dass Sie urplötzlich um 10.000,- € reicher sind. Da kann man sich schon mal eine Urlaiubsreise für 3.000,- € gönnen. Sch… auf die Wirtschaftskrise!

Genauso hat sich das Väterchen Staat auch gedacht: Nicht nur kann er sich durch geschickte Inflation entschulden, wir, die braven Bürger, geben auch mehr Geld aus und kurbeln dabei die Wirtschaft an. Soweit, so gut.

Sie erkennen die Manipulation… doch wo steckt das Problem? Was soll hier zu einer Wirtschaftskrise führen?

Nun, gehen Sie gedanklich mit mir einfach ein, zwei Schritte weiter: Was ist mit Ihrem Nachbarn Peter? Der ist nämlich Mieter und sieht nur die andere Seite der Medallie. Er glaubt zwar die Inflationslüge, die man ihm auftischt, dennoch hat er täglich irgendwie dieses Problem, dass nach dem Einkaufen immer weniger Geld übrig ist. Es bleibt immer weniger zum Leben. Er hat kein Haus, bei dem er sich über eine Wertsteigerung freuen kann.

Und leider muss ich nun auch Ihnen die Freude an Ihrer Wertsteigerung ein wenig verderben: Wenn Sie dieses Haus selbst bewohnen, also nicht als Anlageimmobilie gekauft und vermietet haben, was um alles in der Welt bringt Ihnen denn nun diese Wertsteigerung? (ja, dieser Promm kann schon gemein sein) Solange Sie nicht verkaufen nämlich herzlich wenig! Aber immerhin: Es fühlt sich wenigstens gut an 🙂

Und wenn Sie verkaufen? Dann haben Sie doch 10.000,- € mehr in der Tasche! Naja, zumindest einen Teil davon, nachdem Sie Vater Staat ausbezahlt haben und dann ist da noch die Urlaubsreise, die abzubezahlen ist. Und was das wirkliche Problem ist: Wenn Sie verkaufen, dann geht es Ihnen wie Ihrem Nachbarn Peter: Keine Möglichkeit der Wertsteigerung dafür aber die volle Kehrseite der Inflation. Also behalten und zumindest im Kopf vom Reichtumseffekt profitieren. Auf Ihrem Konto wirkt es sich ja leider nicht wirklich aus.

Es muss aber doch einen Ausweg geben?! Natürlich: Jedes Spiel hat Regeln und die sollten Sie kennen.

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Die Lebensversicherungslüge

Des Deutschen liebstes Kind wenn es um die Altersvorsorge geht ist unbestritten die Lebens- oder Rentenversicherung. 80 Millionen Euro an Beiträgen kassieren die Versicherer Jahr für Jahr. Insgesamt liegt bei den deutschen Personenversicherern ein Gesamtkapital von rund 1,2 Milliarden Euro. Unglaubliche Summen!

Unglaubliche Summen vor allem, wenn man den aktuellen Status der Versicherungen bedenkt!

Früher, ja früher war die gute alte Lebensversicherung und später auch die Rentenversicherung eine tolle Geldanlage. Man hatte seinen Garantiezins,  zudem schöne Überschüsse, lag damit deutlich über dem marktüblichen Zinsniveau und das Geld war sicher angelegt. Gute alte Zeit!

Heute bröckelt der Zinssatz extrem. Ein Blick auf die Umlaufrendite (siehe Beitragsbild) zeigt, dass er dies auch tun muss. Woher sollte auch ein höherer Zins genommen werden. Dazu jedoch später mehr. Schauen wir uns zu allererst die Sicherheit unserer Lebensversicherung an.

Rund 85% der eigehenden Beträge (habe ich wirklich geschrieben „der eingehenden Beiträge“? Das ist falsch – doch auch dazu gleich mehr!) legt der Versicherer in vermeintlich sichere Anlagen an, wie zum Beispiel Staatsanleihen oder Pfandbriefe. Kein Problem? Weit gefehlt! Wedeln wir den Nebel beiseite und sehen uns das einmal genauer an:

– Staatsanleihen: Haben Sie sich jemals gefragt, wie Staaten Schulden aufnehmen können? Nun ein Weg dazu sind Staatsanleihen. Ihr Geld. Ihre Lebensversicherung also. Ein Staat ist ja ein sicherer Schuldner denken Sie? Hmm, ich denke da zum Beispiel an Ungarn, an Rumänien… die stehen sehr nah am Bankrott. Mal ehrlich: Würden Sie jemandem Geld leihen, der alleine schon um seine Schuldzinsen bezahlen zu können neue Schulden aufnehmen muss? An jegliche Art der Tilgung gar nicht zu denken… Genauso handhaben es fast alle Staaten. Übrigens inklusive Deutschland – und dabei stehen wir relativ gesehen sogar noch ziemlich gut da. Sicherheit? Hier also Fehlanzeige!

– Pfandbriefe: Sollte wenigstens hier Sicherheit groß geschrieben werden? Kann ich Ihnen ein wenig Beruhigung anbieten? Leider muss ich auch hier passen. Pfandbriefe werden oft von Banken herausgegeben. Wie zum Beispiel von der Krisenbank IKB und der HRB. Möchten Sie sich mit Ihrem Geld direkt an einer Bank beteiligen? Mit vollem Blick auf die Eurokrisse und Finanzkrise?

Die Anlage ist also keinesfalls sicher!

Sehen wir uns die Renditeseite an: Weiter oben schrieb ich, dass 85% der eingehenden Gelder so angelegt werden. Fast richtig. Es muss heissen: 85% der Sparkapitals. Der Unterschied? Nun, von 100,- € zum Beispiel gehen erstmal bis zu 20,- € an Verwaltungs- und Abschlußkosten weg. Von den verbleibenden 80,- € werden nun 85% (also lediglich 68,- €) angelegt. Hat Ihnen Ihr Vermittler denn nicht gesagt, dass die Garantieverzinsung lediglich auf den Sparanteil bezahlt wird? Nein? Hat Sie denn wenigstens Ihr Versicherer darüber augeklärt? Oh, das müssen die wohl irgendwie vergessen, oder besser im Kleingedruckten unntergebracht haben.

Ein weiteres großes Problem ist die ständig steigende Stornoquote. Durch Finanzkrise und Eurokrise verlieren Menschen ihre Arbeit oder verdienen weniger. Sie kündigen Ihre Versicherungen. Das bedeutet Kapitalabfluss von dringend benötigten Euros für die Versicherer.

Auch werden immer weniger Verträge abgeschlossen. Schlielßlich liegt die Verzinsung mittlerweile unterhalb der Inflationsrate – selbst unterhalb der offiziellen Inflationsrate. Deutschland scheint doch ein wenig aufzuwachen.

Doch die PRobleme der Versicherer sind damit nicht zu Ende: Alte Verträge an denen die Kunden gerne noch festhalten, müssen mit 3,5 % verzinst werden. Ein Zinssatz, der sich in der aktuellen Zeit mit Blick auf die Finanzkrise und Eurokrise kaum mehr erwirtschaften lässt. Um den irgendwie hinzukriegen treibt es die Versicherer zunehmend in riskante Finanzgeschäfte.

Dann haben wir da noch die Auffanggesellschaft „Protector“. Die soll in Schieflage gekommene Versicherer auffangen und deren Kunden finanziell entschädigen. Zweimal hat dies in der Vergangenheit bereits geklappt. Doch was, wenn nur ein großer Versicherer umkippt? „Dafür hat Protector nicht die Ressourcen“ ist da zu hören. Und wenn man jetzt noch erfährt von Branchenkennern erfährt „rund 20 bis 25 Versicherer stehenh aktuell bereits auf der Kippe“ wird es einem Angst und Bange!

Zu guter Letzt hat natürlich unser Vater Staat dem Treiben nicht untätig zugesehen. Nun müssen Sie wissen, dass die Versicherungsllobby ja über jede Menge Geld verfügt. Vater Staat hat also ein Gesetz erlassen, dass wenn ein Versicherer in extreme Schieflage gerät, ein Kündigungsverbot ausgesprochen werden kann. Sie lesen richtig: Sie dürfen Ihren Vertrag dann nicht mehr kündigen! Sie müssen weiter einbezahlen. Die Kundne des Versicherers werden dann aus der Insolvenzmasse bedient. Man möchte fast an staatlich gedeckten Betrug denken…

Das heisst im Klartext: Wenn Sie die Schieflage Ihres Versichereres bemerken, dann ist es bereits zu spät!

Was ist also zu empfehlen? Nun auf jeden Fall zwei Dinge:

Erstens: Schließen Sie keine Lebens- oder Rentenversicherungen mehr ab. Punkt.

Zweitens: Prüfen Sie, ob eine Kündigung für Sie infrage kommt. Mittlerweile gibt es Gesetze, dass Sie Ihr einbezahltes Kapital wieder herausbekommen müssen. Eine sehr gute Anlaufstelle finden Sie zum Beispiel hier: http://weiter-lesen.net/1395/wir-kndigen-ihre-lebensoder-rentenversicherung/

Keine Steuererhöhungen – eine dreiste Lüge!

Steuern – ein Thema für uns alle (naja, die meisten zumindest).

Neulich habe ich wieder ein Plakat gelesen: „Niedrigere Steuern für die Mittelschicht – mehr Gerechtigkeit mit Ihrer Partei XY“. Was für eine Bauernfängerei! Und das wirklich Schlimme daran: Manch einer glaubt diesen vollmundigen Verprechen und wählt eine solche Partei auch noch. Leider denken viele zu wenig über die Hintergründe nach und glauben das, wasdie Werbetexter der Parteien ihnen erzählen.

Dabei sollte man sich hier doch einfach die Frage stellen: Kann das denn überhaupt umgesetzt werden?

Klar ist, eine Partei, die uns vor der Wahl Steuererhöhungen verspricht, hat kaum eine Chance auf viele Stimmen. Dabei sollte man eigentlich gerade diese Partei wählen, denn hier bemüht man sich zumindest um einen Funken Ehrlichkeit. Schwarzmalerei? Leider Realität, sage ich.

Steuererhöhungen sind unumgänglich

Obwohl also selten offen propagiert sind die Erhöhungen der verschiedenen Steuern natürlich ein Mittel, um das die Politik egal aus welchem Lager nicht herumkommt. Auch in Zeiten von Eurokrise und Finanzkrise. Oder sollte ich schreiben: Besonders in Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise…

Dennoch: Die Erhöhungen alleine – so sehr sie und auch schmerzen – reichen längst nicht mehr aus um auch nur den geringsten Teil der Schulden unseres Staates abzutragen. Die Staatseinnahmen reichen nicht einmal mehr aus, um auch nur die Zinsen für die Staatskredite der BRD  zu zahlen. Ganz zu schweigen vom stetig steigenden Hunger nach immer größer überbordenden Finanzausgaben der Politik.Jährlich müssen mehr Kredite aufgenommen werden, alleine bereits um die Schuldzinsen der bestehenden Kredite bezahlen zu können (lesen Sie diesen Satz gerne ein zweites Mal – darin steckt eine schier unglaubliche Wahrheit).

Eine Firme, die in dieser Lage ist, würde von keiner Bank auch nur einen Euro mehr bekommen. Ja, sie müsste nach deutschem Gesetz umgehend BANKROTT anmelden. Tut sie es nicht, machen sich die Firmenoberen der Insolvenzverschleppung schuldig! Was sagt uns das denn nun über die Leute, die uns aktuell regieren? Führen Sie diesen Gedanken mal selbst zu Ende…

Immerhin: Eine Erhöhung in der Größenordung hingegen, dass sie auch tatsächlich etwas bewirken könnte, traut sich keine Partei so durchzusetzen. Sie wäre schlichtweg nicht mehr lange an der Regierung.

Fazit: Steuererhöhungen kamen und werden kommen. Sie alleine reichen als Mittel der Wahl keinesfalls aus und sind somit nur das Beiwerk, auf das der Bürger sich konzentrieren soll. Eine Rauchbombe sozusagen, ein Aufreger, damit der Bürger gar nicht erst auf die Idee kommt, etwas mehr hinter die Fassade zu schauen. Was er dort sehen könnte, wäre erschreckend: Eine Währung, die kein echtes Geld ist, Goldmanipuilation, Sicherheiten bei Banken, die nur Augenwischerei sind und ein Währungssystem, welkches zusammenbrechen muss… und das sind nur ein paar der Beispiele, was da draussen weitgehend ohne des Bewusstsein der Bevölkerung vor sich geht.

Halten Sie die Augen offen. Bleiben Sie kritisch. Hinterfragen Sie. Und lassen Sie sich von Parteiversprechungen nicht für dumm verkaufen!

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Wahlversprechen der Parteien? (Formularfeld weiter unten)

Weltweite Währungsreform – kommt sie?

Leider werden Themen wie Währungsreform und Inflation selten bis nie an unseren Hochschulen gelehrt. Auch Staatsschulden sind  unglücklicherweise kein Thema – zumindest nicht in der schonungslosen Ehrlichkeit, wie sie gelehrt werden müssten um wirklich positive Änderungen erreichen zu können.

Für den amerikanischen Ökonom Martin Armstrong steht bereits nach seinem Studium definitiv fest, dass unser Währungssystem wie wir es kennen, kurz vor dem Zusammenbruch steht. Ja zwingend stehen muss. Armstrong hatte bereits sehr früh damit begonnen, sich mit der Geschichte der Weltwirtschaft zu beschäftigen und belegt seine Theorien anhand historischer Daten.

Der Ökonom hält eine Währungsreform für absolut unvermeidbar!

Dabei muss die Reform jedoch keinesfalls von einer Hyperinflation ausgelöst werden. Nach Armstrongs Meinung hat das Eine nicht zwingend das Andere zur Folge. Es gibt sogar in der Geschichte zahllose Beispiele, dass trotz enorm hoher und länger anhaltender Inflation die Währung eines Staates durchaus weiterbestehen kann. Die USA, in denen in den 70ern und 80ern die Inflationsrate um 20% lag, ist nur ein prominentes Beispiel dafür.

Hyperinflation, nach Armstrongs Definition, ist erst erreicht, wenn:

„Die betroffenen Staaten für Ihre Staatsanleihen keine Märkte/Abnehmer mehr finden können und (auch infolge dessen) diktatorische oder revolutionäre Regierungen die Wirtschaft kontrollieren.“

So pendeln Kapitalströme in extreme Richtungen und lösen einen wirtschaftlichen Schaden aus. Eine Währungsreform ist damit nicht mehr aufzuhalten.

So sieht der Ökonom Armstrong auch die aktuelle Lage in Hinblick auf Eurokrise und Wirtschaftskrise im aktuellen Europa. Als Folge fließt zu viel Geld in den Dollar und lässt diesen unverhältnismässig steigen. In der weiteren Folge werden Dollarkredite platzen und so wird die Krise in Dritteweltländer getragen, die Dollarkredite halten (und diese aufgrund des gestiegenen Kurses nicht mehr bedienen können).

Anfang des neuen Jahrtausends entstand durch die Eurokrise und Währungsangst ein teilweises Umdenken in der Bevölkerung. Euros wurde plötzlich in Gold und ausländische Währungen konvertiert und investiert. Eine Kapitalflucht. Dadurch wurde der Euro und weitere Währungen zermürbt.

Armstrong geht davoin aus, dass eine zweite starke Welle nur durch eine internationale Währungsreform aufgehalten werden könnte und somit der Zusammenbruch verhindert werden könne. Eine gewagte Theorie. Oder schon bald erschreckende Wirklichkeit?

Kommt es nun zu einer Hyperinflation der aktuell wichtigsten Währungen Dollar und Euro mit anschließender Deflation und daraufhin zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems? Dies bleibt abzuwarten.

Tritt dieser Fall ein, so ist eine weltweite Währungsreform wohl nicht mehr zu abzuwenden. Armstrongs Argumente zumindest scheinen absolut logisch und nachvollziehbar.

Bleibt zu hoffen, dass die Geldlenker dies ebenfalls rechtzeitig erkennen und das Ruder noch herumreissen.

 

Was ist Ihre Meinung? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Währungsreform – Alternative zur Staatsinsolvenz?

Reden wir über Staatsinsolvenzerfahren

Bereits 2010 gab es seitens der Bundesregierung Anregungen in der EU, Insolvenzverfahren für Staaten zu ermöglichen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass bereits vor über zwei Jahren die Möglichkeit eines Zusammenbruchs des Euros angedacht und somit auch für möglich gehalten wurde.
Im Grunde genommen kann ein Staatsinsolvenzverfahren nur ein Ziel haben und zwar den Zusammenbruch der Währung und die daraus folgenden Reform zu verhindern.

Stellt sich nur die Frage, warum diese Pläne zur Verhinderung nicht weiter verfolgt oder umgesetzt werden.

Der Europäische Rettungsschirm war damals bis Mitte 2013 befristet und die Zeit drängte. Inzwischen ist klar, dass Staaten wie Zypern oder Griechenland ihre Schulden nicht aus eigenem Antrieb zahlen können. Bedeutet das, dass langfristig der Zusammenbruch des Euros (Sie kennen ja das Problem mit der Eurokrise, die man einfach nicht in den Griff kriegen kann) gar nicht zu verhindern ist?

Um Bürger und Privatpersonen ausreichend vor den Folgen einer Währungsreform und vor dem totalen Verlust ihres Vermögens zu schützen, könnte ein Insolvenzverfahren für solche Staaten hilfreich sein.

Möglichkeiten der Prozedere , ähnlich anderen Insolvenzverfahren:
Bestimmen eines Insolvenzverwalters für die betroffenen Staaten, der das Recht hätte, die Verfügungsmacht der Regierungen über Bargeldbestände einzuschränken.
Ein Vollstreckungsschutz würde verhindern, dass Gläubiger ihre Forderungen via Kontopfändungen durchsetzen könnten.
Um eine neuerliche Krise zu verhindern, müsste es eine totale Reorganisation der Einnahmen und Ausgaben geben.
Herabsetzung der Schulden sowie anfallenden Zinsen per Beschluss, ermöglichen eine Schuldentilgung und nach Ablauf der Staatsinsolvenz, dem jeweiligen Staat eine schuldenfreie Zeit in Aussicht zu stellen.
Die Schuldenhöhe in einigen EU-Staaten hat eindeutig Dimensionen erreicht, die nicht mehr bezahlbar sind. Aus der Finanzgeschichte haben wir gelernt, dass in solchen Situationen immer große Währungsreformen durchgeführt wurden.

Anstelle einer Währungsreform könnte aber auch ein Insolvenzverfahren für den betroffenen Staat stattfinden, was wiederum zur Folge hätte, dass das private Vermögen von Unternehmen und Bürgern weitgehend unangetastet bliebe.

Die Kosten könnten dann auf diejenigen die ursächlich an der Krise Mitschuld tragen, nämlich die beteiligten Banken, aufgeteilt werden. Die Währung bliebe dabei unberührt und auf eine Reform könnte verzichtet werden.

Was wären die Folgen einer Staatsinsolvenz innerhalb der EU?

Die Zahlungsunfähigkeit eines Staates, wäre keine Gefahr mehr für die gemeinsame Währung und eine Währungsreform, die größtenteils den Bürgern schaden und Kosten bereiten würde, könnte abgewendet werden. Das könnte eine sinnvolle Lösung für die gesamte Euro-Zone sein.
Dies würde bestimmt zu einem völlig anderen Kreditvergabeverhalten jener führen, welche durch ihren lockeren Umgang sowie der Finanzierung schwacher Staaten diese ganze Krise erst heraufbeschworen haben. Sie würden sich für ihre Vergabe wohl an die Staaten wenden, die auch langfristig in der Lage wären, Kosten für Zinsen und Tilgung aufzubringen.
Das würde natürlich auch bedeuten, dass Staatsverschuldungen in diesem Ausmaß gar nicht mehr möglich wären, da es wesentlich schwieriger wäre an neue Kredite zu kommen oder eine Umverteilung der Schulden vorzunehmen.

Jahrtausendverschuldung und Hyperinflation

Weltweit sind unzählige Länder hoffnungslos verschuldet und leiden unter hoher Inflation. Bisher hatten wir keine vergleichare Situation. Manche Länder haben damit begonnen, mehr Geld zu drucken um das Wirtschaftssystem einigermaßen zu stabilisieren.
Wie wir aber wissen, führt das letztendlich unvermeidbar zu noch höherer Inflation und einer nicht abwendbaren Währungsreform. Die Politik sollte endlich auf die Experten hören, die schon seit Jahren dieses Horrorszenario vorhersagen. Ansonsten könnte es dazu führen, dass wir am Ende alle durch die Finger schauen.
Fazit

Um eine Währungsreform und deren absehbare Folgen erfolgreich zu vermeiden, wäre die Einführung eines Insolvenzverfahrens eine interessante Alternative, sofern diese richtig konstruiert und angewendet wird.
Verlustträger wären dann jene, die den insolventen Staaten großzügig Geld geliehen haben und die sowieso damit gerechnet haben, dass aufgrund der Gemeinschaftswährung die finanzstarken Länder als Sicherheit geradestehen werden.

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, wer etwas gegen ein Insolvenzrecht haben könnte. Die Hochfinanz? Schließlich sind finanziell unabhängige Staaten nicht so leicht zu beeinflussen wie überschuldete Staaten und ein Insolvenzrecht wäre eine Exit-Strategie aus der misslichen Lage in der wir uns befinden.

 

Ich bin gespannt, Ihre Meinung darüber zu hören! Nutzen Sie das Formular unten:

Kennung auf Banknoten – ist der Euro bald nur noch Spielgeld? (Währungsreform)

Delikate Angelegenheit auf den Finanzmärkten

Die desolate Situation auf dem internationalen Kapitalmarkt ist mittlerweile jedem informierten Staatsbürger bekannt.
Finanzkatastrophen haben meist zur Folge, dass sie eine Serie von Spekulationen nach sich ziehen wie es zum Desaster kommen konnte und welche Maßnahmen zur Verhinderung die Verantwortlichen planen und ob eine Währungsreform insbesondere beim Euro naheliegend ist.
Weder der Euro noch eine in naher Zukunft mögliche Währungsreform sind vor Spekulationen sicher.

Böse Zungen behaupten sogar, dass der Untergang des Euro bei der Einführung bereits mit eingeplant wurde. Auf gut Deutsch heißt das: Die Verantwortlichen haben mit der Umstellung der Währung vorsorglich gleich auch eine Reform der Währung miteingeplant.
Sind ernst zu nehmende Anzeichen für eine geplante Währungsreform zu erkennen?

Es gibt Interpretationen, die eine eindeutiges „Ja“ auf diese Frage zulassen und meiner Meinung nach, einleuchtende Erklärungen und Beweise erbringen. Als einen dieser angedeuteten Beweise gelten die Eurobanknoten selbst.
Auf der Rückseite der Euroscheine findet sich eine Europa-Landkarte, die gänzlich ohne Grenzen dargestellt wird. Der Buchstabe der vor der Seriennummer auf dem Geldschein steht, gibt Auskunft darüber, wo die Banknote gedruckt wurde.

Für einen Laien ist es jedoch unmöglich festzustellen, in welchem Land die Banknote gedruckt wurde, da zum Beispiel für die Niederlande ein P, für Irland ein T und für Deutschland ein X steht.

Folgendes ist vor allen Dingen klar:
Es gibt keine technischen Probleme im Falle der Auflösung der Euro-Zone!

Im Falle einer Währungsreform müssen keine Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, oder Konten gesperrt werden.
Banknoten mit entsprechender Länderkennzeichnung zu den jeweiligen Staaten die vom Bankrott betroffen sind und deswegen aus der Währungsunion aussteigen müssen, werden kurzerhand aus dem Verkehr gezogen.

Somit könnte zumindest eine umfassende Währungsreform verhindert werden. Man sollte allerdings auch die Gefahr die darin verborgen liegt nicht unterschätzen. Das könnte nämlich auch zur Folge haben, dass derjenige, der noch Euronoten mit falschen Länderkürzeln in seiner Geldtasche hat, plötzlich nur noch wertloses Papier besitzt.

Was würde das im Detail für Jeden von uns heißen? Bei Bekanntwerden eines bevorstehenden Staatsbankrotts, empfiehlt es sich, so schnell wie möglich alle Geldscheine mit dem betreffenden Länderkürzel zurückzugeben.

Eine solche Teil-Entwertung von Banknoten einzelner Länder, wäre keine Währungsreform im herkömmlichen Sinne, könnte aber durchaus einen Verlust für jeden einzelnen EU-Bürger bedeuten.
Insbesondere dann, wenn wir aufgrund der uns nicht vorliegenden Informationen, gar nicht wissen um welche Länderkürzel es sich dabei handelt.

Reine Theorie?

Die Europäische Zentralbank hat auf Nachfrage erklärt, dass es sich bei den Länderkürzeln lediglich um für interne Zwecke aufgedruckte Merkmale handle, jedoch nicht um Sicherheitsmerkmale.

Dient diese Antwort zu unserer Beruhigung? Oder ist es ein Indiz dafür, dass die EZB vorausschauend die Möglichkeit geschaffen hat, bei Bedarf Banknoten ausgeschlossener Länder, einziehen zu können.

Denken wir noch einen Schritt voraus. Die Umstellung auf eine eigene Währung müssten die ausgeschlossenen Länder umsetzen. Dadurch verringern sich aber keine Schulden und Ihre wirtschaftliche Lage würde sich auch nicht verbessern, was zur Folge hätte, dass Währungsreform und Inflation bereits beim Austritt Realität werden und weitreichende Auswirkungen haben könnten. Eine bessere Lösung wäre dann eventuell doch eine Euro-Währungsreform.
Resultat
Es ist nicht mit Bestimmtheit zu sagen, dass im Europaraum von Anfang an eine Währungsreform miteingeplant war. Fakt ist, dass es aufgrund der Länderkürzel auf der Rückseite der Banknoten, im Falle einer Währungsreform technisch gesehen eine Option wäre, die betroffenen Scheine zu entwerten.
Ob es Wahres daran an ist wird sich schwer herausfinden lassen. Bei einer Währungsreform wäre es auf jeden Fall sicherer, wenn die korrekte Länderkennung auf den Banknoten aufgedruckt wäre.

Der Euro ist kein echtes Geld

Auch in Zeiten von Inflation, Finanzkrise, Eurokrise und zunehmender Instabilität des Euro ist dieser aktuell gesetzliches Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland und weiterer Länder.

Begleiten Sie mich bei einem Experiment? Nehmen Sie doch einmal Ihre Brieftasche heraus, öffnen Sie sie und holen einen 10, 20 oder 50-Euro-Schein heraus. Sehen Sie ihn sich an.

Was halten Sie in der Hand? Blöde Frage: Geld natürlich?!

Eine Eurolüge?

Ja, das dachte ich auch lange Zeit. Komisch nur: Das Wort „Banknote“, welches noch auf unserer guten alten DM prangte, findet sich auf keinem der Scheine mehr. Auch der Hinweis „Wer Geld nachmacht, verfälscht oder nachgemachtes oder verfälschtes Geld in Umlauf bringt, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren bestraft“, den wiederum unsere DM noch trug fehlt ebenfalls. Hm, langsam sollte es anfangen, einem komisch vorzukommen. Was man jedoch findet ist ein Copyright. Ein Kopierrecht… Wenn ich Euro-Scheine also fälsche, dann begehe ich keine Geldfälschung sondern Copyright-Verletzung?!?!

Nun, nicht, dass ich es gerne selbst ausprobieren möchte, doch das Ergebnis eines Prozesses hierzu würde mich durchaus interessieren. Wenn Sie hier also Lust haben… nein, bitte versuchen Sie sich nicht an solchen Tests!

Dann sehen wir mal, wer dem Emmitent ist. Wer also dafür haftet, dass dieser Papierschein auch einen echten Wert darstellt. Da steht nichts! Es finden sich die Buchstaben EZB, was auf „Europäische Zentralbank“ schließen lassen könnte. Ob die das wirklich sind und ob die das Design erfunden haben, die schönen Fraben ausgesucht haben, das Papier liefern oder eben das Copyright halten – all das steht hier nicht.

Wie halten wir es denn mit dieser Unterschrift auf dem Euro. Ok, wenn wir schon dabei sind, ein wenig Verschwörungstheorien zu schmieden, dann sehen wir uns doch einfach mal den holländischen Gulden an. Dieser trägt ganz genau die exakte Unterschrift (die ist übrigens von EZB-Chef Duisenberg) wie der 50,- € – Schein, den man uns zur Geldanlage anbieten möchte und gegen den wir echte Werte wie Gold, Silber und Immobilien eintauschen sollen. Der Dulden und dessen Unterschrift existiert bereits länger. Diese Unterschrift wurde lediglich als Faksimile hineinkopiert (hatten wir das nicht unter dem Thema „Fälschen“?) Was uns zum Problem bringt: Es gibt kein Original vom Euro! Schließlich ist das vermeintliche Original ja eine Fälschung. Es trägt keine echte Unterschrift.

Verwirrend. Und es wird nicht besser, wenn man tiefer gräbt!

Die EZB – und nehmen wir jetzt einfach mal an, damit ist die Europäische Zentralbank gemeint – ist… KEINE Regierungsorganisation. Es handelt sich dabei um eine private Bank! Natürlich hat sie ein Abkommen mit dem Staat. So hilft jeder jedem. Der Eine darf Geld drucken, der Andere kann sich günstüg entschulden. Sa kann und wird auch die Inflation gesteuert. Der Reichtumseffekt besser manipuliert werden.

Wir alle bezahlen also mit Papierzettelchen, die von einer privaten Institution herausgegeben werden (wenn Sie ein paar Voraussetzungen einhalten ist es Ihnen übrigens auch möglich, eine Bank zu eröffnen – Sie müssen dann nur noch den Deal aushandeln, Geld zu drucken… ok, vielleicht fehlen Ihnen und mir dazu ein paar wichtige Kontakte) und die durch … abgesichert sind. Ja, wodurch sind diese Scheine, gegen die wir Gold, Silber, Immobilien eintauschen, mit denen wir unsere Postsparbücher und die Konten unserer Kinder zu füllen versuchen eigentlich abgesichert?

Sie erraten es: NICHTS ausser heißer Luft. Dieses Zahlungsmittel, wie wir die krisengeschüttelte Währung Euro nennen dürfen, funktioniert nur, weil Sie und ich daran glauben, dass diese Zettelchen einen echten Wert darstellen. Noch…