Fiatgeld / Fiat Money

Beschäftigen wir uns heute mit dem Begriff Fiat Geld: Hier erst einmal die Definition von Wikipedia dazu:

„Fiatgeld (auch englisch Fiat money) ist ein Objekt ohne intrinsischen Wert, das als Tauschmittel dient. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, das z. B. als Tabak, Reis, Gold oder Silber neben dem äußeren Tauschwert auch einen intrinsischen (Waren-)Wert hat, der unabhängig von Regierungserlässen ist, solange damit bezahlt werden darf.

Moderne Währungssysteme legen den Wert der Währung nicht zu einer offiziellen Rate mit einem Rohstoff fest. Stattdessen wird der Wert über die Macht der Regierung gesichert.Durch eine gesetzliche Festlegung als Zahlungsmittel in einer Währungsverfassung alleine erlangt es aber nicht zwangsläufig die Eigenschaften von Geld, erst durch die allgemeine Akzeptanz von Handelspartnern (Zahlern, Beziehern) auch hinsichtlich Wert und Kurs der Währung.“

Doch was bedeutet das im Klartext?

Nun FiatGeld ist laut Definition gar kein Geld. Es hat nicht die Qualität von rechtlich gültigem Geld!!! Das sind nämlich laut Gesetz nur Münzen und Scheine. Wie bitte? Das heisst, wenn Sie Geld zur Bank bringen und auf Ihr Konto einzahlen ist es weg. Nun ja, laut Gesetz: JA!

Auf Ihrem Konto haben Sie nämlich nur Bits und Bytes, nur elektronische Signale. Keine Münzen, keine Scheine, kein Geld also. Erschreckend! Sie bringen Geld und die Bank konvertiert es in wertlose elektronische Signale.

Zur Ehrenrettung der Banker: Ich bin selbst gelernter Banker und kann Ihnne versichern, dass man das dort nicht gesagt bekommt. Die tun das also nicht absichtlich und auch nicht um Ihnen Böses zu tun. Die sind auch Opfer des Systems. Das heisst auch: Sie wissen jetzt schon mehr, als viele Banker 🙂

Was tut die Bank denn damit? Nun, die darf, unter Einhaltung einer Mindestreserve, neues elektronisches Geld erzeugen. Schulden also! Kein echtes Geld! (und selbst diese Bytes sind nicht einmal sicher – siehe auch Einlagensicherungsfonds)

Mindestreserve? Ja, aktuell 8%, das heisst, die Bank darf ein Vielfaches dessen ausleihen, was sie gebracht bekommt (und in wertlose Bytes umwandelt) – so schafft man Geld aus dem Nichts. Wie der Name sagt: FIAT Geld – lat. für es werde, es geschehe.

Aber die Bank hat ja wenigstens 8% Eigenkapital?! Oder??? Auch da muss ich Sie leider enttäuschen. Dieses System der Geldvernichtung ist nahezu perfekt: Dieses Eigenkapital darf zum Beispiel eine Schuldverschreibung einer anderen Bank oder des Deutschen Staates sein und die besteht… Sie erraten es: Aus FIAT Geld – also aus elektronsichen Informationen. Das System kann (und das tut es auch) sich problemlos ohne jeglichen echten Wert stets weiter aufblähen.

Ob das nicht zu einer Eurokrise, einer Wirtschaftskrise, Inflation und Schlimeren führt? Selbstverständlich tut es das. Leider ist das die zwingende Folge.

Unser Geld ist heute also nur noch eine reine Vertrauenssache, eine Glaubenssache. Eine Religion sozusagen. Eine staatlich verdordnete Zwangsreligion. Da Ihnen dies niemand offen sagt, eine staatliche Geheimreligion also.

Das fühlt sich nun aber doch ein wenig nach Panikmache an, Herr Promm, höre ich Sie sagen. Ein wenig nach Verschwörungstheorie.

Ich kann das gut nachfühlen! Leider ist es keine Theorie. Und die Verschwörung: Nun, greifen wir doch gleich nochmal auf Wikipedia zurück. Dort lesen wir

„Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.“

Also gut, es ist definitiv eine Verschwörung. Noch dazu eine verdammt gut gemachte!

Unser Geld ist keine Materie, kein echter Wert, noch nicht mal Geld, wenn man nach gesetzlicher Definition geht. Unser Geld ist nichts als Schulden!

Eric Promm
 

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