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Staatsentschuldung durch Schuldenschnitt

Ein Schuldenschnitt ist Folgendes: Der Staat streicht einfach seine Schulden. Ruck zuck und weg.

Wen interessiert das? Nun, hat Ih Banker Ihnen schon mal etwas von Bundesschatzbriefen oder Staatsanleihen erzählt? Dier ist nur ein Beispiel für Schulden, die der Staat bei seinen Bürgern macht. Ebenso unbezahlte Staatsaufträge… denken wir nur einmal an die vielen Arbeitspätze, die alleine in Deutschland daran hängen.

Doch so etwas kann in Deutschland ja nicht passieren. Nein?Auch eine Finanzkrise ist bei uns nicht denkbar, naja zumindest keine, die uns wirklich weh tut. Wirklich?

Wir müssen nicht weit gehen. Schauen wir einfach einmal zu unseren griechischen Nachbarn. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich mag die Griechen. Ihr Land, die Gastfreundschaft, das gute Essen. Aber will ich gerade in diesem Land leben? All die finanziellen Repressionen spüren? Wollen Sie das?

Was gibt uns die Garantie. dass so etwas bei uns nicht passiert? Dass Politiker wahrheitsliebende Menschen sind und uns niemals belügen oder nennen wir es lieber, niemals ihre Meinung ändern?

Ich jedenfalls würde mich eher nicht auf solche Versprechen verlassen. Irgendwie dämmert da etwas ganz hinten in meinem Kopf, wenn es um Ehrlichkeit von Politikern geht. “Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten” und “Die Rente ist sicher!” kommt da irgendwie hoch. Sie wollen es aktueller? “Eine Transferunion darf es nicht geben” hat unsere Kanzlerin Angela Merkel noch vor nicht allzulanger Zeit verlauten lassen… und wie sieht die Wirklichkeit aus?
Aktuell titelt die Wirtschaftswoche: Nicht der Staat geht pleite sondern seine Bürger (http://weiter-lesen.net/1395/wirtsachaftswoche-nicht-der-staat-geht-pleite-sondern-seine-brger).

Da bleibt nur zu sagen: Schützen SIE Ihr Vermögen – der Staat wird es nicht tun!

Keine Steuererhöhungen – eine dreiste Lüge!

Steuern – ein Thema für uns alle (naja, die meisten zumindest).

Neulich habe ich wieder ein Plakat gelesen: „Niedrigere Steuern für die Mittelschicht – mehr Gerechtigkeit mit Ihrer Partei XY“. Was für eine Bauernfängerei! Und das wirklich Schlimme daran: Manch einer glaubt diesen vollmundigen Verprechen und wählt eine solche Partei auch noch. Leider denken viele zu wenig über die Hintergründe nach und glauben das, wasdie Werbetexter der Parteien ihnen erzählen.

Dabei sollte man sich hier doch einfach die Frage stellen: Kann das denn überhaupt umgesetzt werden?

Klar ist, eine Partei, die uns vor der Wahl Steuererhöhungen verspricht, hat kaum eine Chance auf viele Stimmen. Dabei sollte man eigentlich gerade diese Partei wählen, denn hier bemüht man sich zumindest um einen Funken Ehrlichkeit. Schwarzmalerei? Leider Realität, sage ich.

Steuererhöhungen sind unumgänglich

Obwohl also selten offen propagiert sind die Erhöhungen der verschiedenen Steuern natürlich ein Mittel, um das die Politik egal aus welchem Lager nicht herumkommt. Auch in Zeiten von Eurokrise und Finanzkrise. Oder sollte ich schreiben: Besonders in Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise…

Dennoch: Die Erhöhungen alleine – so sehr sie und auch schmerzen – reichen längst nicht mehr aus um auch nur den geringsten Teil der Schulden unseres Staates abzutragen. Die Staatseinnahmen reichen nicht einmal mehr aus, um auch nur die Zinsen für die Staatskredite der BRD  zu zahlen. Ganz zu schweigen vom stetig steigenden Hunger nach immer größer überbordenden Finanzausgaben der Politik.Jährlich müssen mehr Kredite aufgenommen werden, alleine bereits um die Schuldzinsen der bestehenden Kredite bezahlen zu können (lesen Sie diesen Satz gerne ein zweites Mal – darin steckt eine schier unglaubliche Wahrheit).

Eine Firme, die in dieser Lage ist, würde von keiner Bank auch nur einen Euro mehr bekommen. Ja, sie müsste nach deutschem Gesetz umgehend BANKROTT anmelden. Tut sie es nicht, machen sich die Firmenoberen der Insolvenzverschleppung schuldig! Was sagt uns das denn nun über die Leute, die uns aktuell regieren? Führen Sie diesen Gedanken mal selbst zu Ende…

Immerhin: Eine Erhöhung in der Größenordung hingegen, dass sie auch tatsächlich etwas bewirken könnte, traut sich keine Partei so durchzusetzen. Sie wäre schlichtweg nicht mehr lange an der Regierung.

Fazit: Steuererhöhungen kamen und werden kommen. Sie alleine reichen als Mittel der Wahl keinesfalls aus und sind somit nur das Beiwerk, auf das der Bürger sich konzentrieren soll. Eine Rauchbombe sozusagen, ein Aufreger, damit der Bürger gar nicht erst auf die Idee kommt, etwas mehr hinter die Fassade zu schauen. Was er dort sehen könnte, wäre erschreckend: Eine Währung, die kein echtes Geld ist, Goldmanipuilation, Sicherheiten bei Banken, die nur Augenwischerei sind und ein Währungssystem, welkches zusammenbrechen muss… und das sind nur ein paar der Beispiele, was da draussen weitgehend ohne des Bewusstsein der Bevölkerung vor sich geht.

Halten Sie die Augen offen. Bleiben Sie kritisch. Hinterfragen Sie. Und lassen Sie sich von Parteiversprechungen nicht für dumm verkaufen!

 

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Wahlversprechen der Parteien? (Formularfeld weiter unten)

Währungsreform – Alternative zur Staatsinsolvenz?

Reden wir über Staatsinsolvenzerfahren

Bereits 2010 gab es seitens der Bundesregierung Anregungen in der EU, Insolvenzverfahren für Staaten zu ermöglichen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass bereits vor über zwei Jahren die Möglichkeit eines Zusammenbruchs des Euros angedacht und somit auch für möglich gehalten wurde.
Im Grunde genommen kann ein Staatsinsolvenzverfahren nur ein Ziel haben und zwar den Zusammenbruch der Währung und die daraus folgenden Reform zu verhindern.

Stellt sich nur die Frage, warum diese Pläne zur Verhinderung nicht weiter verfolgt oder umgesetzt werden.

Der Europäische Rettungsschirm war damals bis Mitte 2013 befristet und die Zeit drängte. Inzwischen ist klar, dass Staaten wie Zypern oder Griechenland ihre Schulden nicht aus eigenem Antrieb zahlen können. Bedeutet das, dass langfristig der Zusammenbruch des Euros (Sie kennen ja das Problem mit der Eurokrise, die man einfach nicht in den Griff kriegen kann) gar nicht zu verhindern ist?

Um Bürger und Privatpersonen ausreichend vor den Folgen einer Währungsreform und vor dem totalen Verlust ihres Vermögens zu schützen, könnte ein Insolvenzverfahren für solche Staaten hilfreich sein.

Möglichkeiten der Prozedere , ähnlich anderen Insolvenzverfahren:
Bestimmen eines Insolvenzverwalters für die betroffenen Staaten, der das Recht hätte, die Verfügungsmacht der Regierungen über Bargeldbestände einzuschränken.
Ein Vollstreckungsschutz würde verhindern, dass Gläubiger ihre Forderungen via Kontopfändungen durchsetzen könnten.
Um eine neuerliche Krise zu verhindern, müsste es eine totale Reorganisation der Einnahmen und Ausgaben geben.
Herabsetzung der Schulden sowie anfallenden Zinsen per Beschluss, ermöglichen eine Schuldentilgung und nach Ablauf der Staatsinsolvenz, dem jeweiligen Staat eine schuldenfreie Zeit in Aussicht zu stellen.
Die Schuldenhöhe in einigen EU-Staaten hat eindeutig Dimensionen erreicht, die nicht mehr bezahlbar sind. Aus der Finanzgeschichte haben wir gelernt, dass in solchen Situationen immer große Währungsreformen durchgeführt wurden.

Anstelle einer Währungsreform könnte aber auch ein Insolvenzverfahren für den betroffenen Staat stattfinden, was wiederum zur Folge hätte, dass das private Vermögen von Unternehmen und Bürgern weitgehend unangetastet bliebe.

Die Kosten könnten dann auf diejenigen die ursächlich an der Krise Mitschuld tragen, nämlich die beteiligten Banken, aufgeteilt werden. Die Währung bliebe dabei unberührt und auf eine Reform könnte verzichtet werden.

Was wären die Folgen einer Staatsinsolvenz innerhalb der EU?

Die Zahlungsunfähigkeit eines Staates, wäre keine Gefahr mehr für die gemeinsame Währung und eine Währungsreform, die größtenteils den Bürgern schaden und Kosten bereiten würde, könnte abgewendet werden. Das könnte eine sinnvolle Lösung für die gesamte Euro-Zone sein.
Dies würde bestimmt zu einem völlig anderen Kreditvergabeverhalten jener führen, welche durch ihren lockeren Umgang sowie der Finanzierung schwacher Staaten diese ganze Krise erst heraufbeschworen haben. Sie würden sich für ihre Vergabe wohl an die Staaten wenden, die auch langfristig in der Lage wären, Kosten für Zinsen und Tilgung aufzubringen.
Das würde natürlich auch bedeuten, dass Staatsverschuldungen in diesem Ausmaß gar nicht mehr möglich wären, da es wesentlich schwieriger wäre an neue Kredite zu kommen oder eine Umverteilung der Schulden vorzunehmen.

Jahrtausendverschuldung und Hyperinflation

Weltweit sind unzählige Länder hoffnungslos verschuldet und leiden unter hoher Inflation. Bisher hatten wir keine vergleichare Situation. Manche Länder haben damit begonnen, mehr Geld zu drucken um das Wirtschaftssystem einigermaßen zu stabilisieren.
Wie wir aber wissen, führt das letztendlich unvermeidbar zu noch höherer Inflation und einer nicht abwendbaren Währungsreform. Die Politik sollte endlich auf die Experten hören, die schon seit Jahren dieses Horrorszenario vorhersagen. Ansonsten könnte es dazu führen, dass wir am Ende alle durch die Finger schauen.
Fazit

Um eine Währungsreform und deren absehbare Folgen erfolgreich zu vermeiden, wäre die Einführung eines Insolvenzverfahrens eine interessante Alternative, sofern diese richtig konstruiert und angewendet wird.
Verlustträger wären dann jene, die den insolventen Staaten großzügig Geld geliehen haben und die sowieso damit gerechnet haben, dass aufgrund der Gemeinschaftswährung die finanzstarken Länder als Sicherheit geradestehen werden.

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, wer etwas gegen ein Insolvenzrecht haben könnte. Die Hochfinanz? Schließlich sind finanziell unabhängige Staaten nicht so leicht zu beeinflussen wie überschuldete Staaten und ein Insolvenzrecht wäre eine Exit-Strategie aus der misslichen Lage in der wir uns befinden.

 

Ich bin gespannt, Ihre Meinung darüber zu hören! Nutzen Sie das Formular unten:

Der Euro ist kein echtes Geld

Auch in Zeiten von Inflation, Finanzkrise, Eurokrise und zunehmender Instabilität des Euro ist dieser aktuell gesetzliches Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland und weiterer Länder.

Begleiten Sie mich bei einem Experiment? Nehmen Sie doch einmal Ihre Brieftasche heraus, öffnen Sie sie und holen einen 10, 20 oder 50-Euro-Schein heraus. Sehen Sie ihn sich an.

Was halten Sie in der Hand? Blöde Frage: Geld natürlich?!

Eine Eurolüge?

Ja, das dachte ich auch lange Zeit. Komisch nur: Das Wort „Banknote“, welches noch auf unserer guten alten DM prangte, findet sich auf keinem der Scheine mehr. Auch der Hinweis „Wer Geld nachmacht, verfälscht oder nachgemachtes oder verfälschtes Geld in Umlauf bringt, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren bestraft“, den wiederum unsere DM noch trug fehlt ebenfalls. Hm, langsam sollte es anfangen, einem komisch vorzukommen. Was man jedoch findet ist ein Copyright. Ein Kopierrecht… Wenn ich Euro-Scheine also fälsche, dann begehe ich keine Geldfälschung sondern Copyright-Verletzung?!?!

Nun, nicht, dass ich es gerne selbst ausprobieren möchte, doch das Ergebnis eines Prozesses hierzu würde mich durchaus interessieren. Wenn Sie hier also Lust haben… nein, bitte versuchen Sie sich nicht an solchen Tests!

Dann sehen wir mal, wer dem Emmitent ist. Wer also dafür haftet, dass dieser Papierschein auch einen echten Wert darstellt. Da steht nichts! Es finden sich die Buchstaben EZB, was auf „Europäische Zentralbank“ schließen lassen könnte. Ob die das wirklich sind und ob die das Design erfunden haben, die schönen Fraben ausgesucht haben, das Papier liefern oder eben das Copyright halten – all das steht hier nicht.

Wie halten wir es denn mit dieser Unterschrift auf dem Euro. Ok, wenn wir schon dabei sind, ein wenig Verschwörungstheorien zu schmieden, dann sehen wir uns doch einfach mal den holländischen Gulden an. Dieser trägt ganz genau die exakte Unterschrift (die ist übrigens von EZB-Chef Duisenberg) wie der 50,- € – Schein, den man uns zur Geldanlage anbieten möchte und gegen den wir echte Werte wie Gold, Silber und Immobilien eintauschen sollen. Der Dulden und dessen Unterschrift existiert bereits länger. Diese Unterschrift wurde lediglich als Faksimile hineinkopiert (hatten wir das nicht unter dem Thema „Fälschen“?) Was uns zum Problem bringt: Es gibt kein Original vom Euro! Schließlich ist das vermeintliche Original ja eine Fälschung. Es trägt keine echte Unterschrift.

Verwirrend. Und es wird nicht besser, wenn man tiefer gräbt!

Die EZB – und nehmen wir jetzt einfach mal an, damit ist die Europäische Zentralbank gemeint – ist… KEINE Regierungsorganisation. Es handelt sich dabei um eine private Bank! Natürlich hat sie ein Abkommen mit dem Staat. So hilft jeder jedem. Der Eine darf Geld drucken, der Andere kann sich günstüg entschulden. Sa kann und wird auch die Inflation gesteuert. Der Reichtumseffekt besser manipuliert werden.

Wir alle bezahlen also mit Papierzettelchen, die von einer privaten Institution herausgegeben werden (wenn Sie ein paar Voraussetzungen einhalten ist es Ihnen übrigens auch möglich, eine Bank zu eröffnen – Sie müssen dann nur noch den Deal aushandeln, Geld zu drucken… ok, vielleicht fehlen Ihnen und mir dazu ein paar wichtige Kontakte) und die durch … abgesichert sind. Ja, wodurch sind diese Scheine, gegen die wir Gold, Silber, Immobilien eintauschen, mit denen wir unsere Postsparbücher und die Konten unserer Kinder zu füllen versuchen eigentlich abgesichert?

Sie erraten es: NICHTS ausser heißer Luft. Dieses Zahlungsmittel, wie wir die krisengeschüttelte Währung Euro nennen dürfen, funktioniert nur, weil Sie und ich daran glauben, dass diese Zettelchen einen echten Wert darstellen. Noch…

Die Zins-Verschwörung

Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.

 

Wann endlich steigen die Zinsen? Noch lange nicht!
Warum denn? Weil sonst viele Schuldner (und hier reden wir auch von Staaten) pleite gehen würden!
Was steht auf dem Spiel? Nicht weniger als Ihre finanzielle Freiheit!

Die Zinsen sind nahe null – Geld bringt keine Rendite mehr! Die Sparer sind die Dummen! Das ist leider die harte Realität in Deutschland in diesen Zeiten!

Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen bringen heute meist überhaupt nichts mehr. Die Gebühren übersteigen die Rendite. Sicherheit? Fehlanzeige! Dabei ist dies doch sehr oft die einzige Form der Altersvorsorge der Deutschen. Leider ist auch ein Fest- oder Tagesgeld bei Ihrer Bank keine Alternative. Nach Verzinsung fragen Sie dort bergeblich. Zudem die Probleme mit dem Einlagensicherungsfonds, die jegliche Sicherheitsaspekte lügen strafen.

Dabei besitzen wir Deutschen stolze 5 Billionen Euro an Sparvermögen. Davon alleine 4 Billionen in Schuldpapieren wie Bundesnleihen, auf Sparbüchern Girokonten oder Festgeldern. Diese bringen so gut wie keine Rendite mehr. Aber wen kümmert´s? Erstaunlicherweise sehr wenige!

Geht es um die Mütterrente oder die Rente ab 63, werden 1,3% mehr Rente versprochen, dann hängt Deutschland an den Mündern der Politiker. Wird der Leitzins um weitere 0,3% gesenkt, interesiert das niemanden. Dabei betrifft das Erstere nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung tatsächlich und macht dann gerade mal 1 bis 3 Euro monatlich mehr in der Tasche aus. Das Letztere, die Unrentabilität des Sparens, kostet und Deutsche Anleger jedes Jahr Milliarden!

Der Deutsche beschäftigt sich nicht gerne tiefer mit der Materie Geld. Da vertraut man seit Jahrzehnten auf seine Bank. „Die werden das für mich schon machen!“ hört man. Was für die letzten Dekaden gut funktioniert hat, ist ein riskantes Spiel in Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise.

Seit der Währungsunion sanken die Zinsen. Damit einhergehend – zumindest anfangs – auch die Inflation. Das Letzte ist Geschichte. Die Inflation steigt – doch das wird uns verschwiegen. Dann kam die Finanzkrise. Staaten machten Schulden um kranke Banken zu stützen. Die Zentralbank senkt ihre Zinsen schrittweise tiefer und tiefer. Weil das alles noch nicht hilft, kauft sie in großem Stil Staatsanleihen moaroder Euroländer auf. Das heißt nichts anderes, als dass nahezu unbegrenzt Geld in diese Länder „hineingepumpt“ wird.

Was würde nun also passieren, wenn die Zinsen erhöhr werden? Klar: Diese bereits schwachen Länder könnten die Zinsen nicht mehr bezahlen. Sie müssten sich entschulden. Die Zinsen dürfen, ja können also gar nicht erhöht werden! Die Sparer sind die Dummen, denn niedrige Zinsen sind ja auch eine Art Steuer. Sie bekommen einfach weniger bis nichts für Ihr Geld.

Das Heil also in Aktien suchen? Der Wealth Effekt zumindest gaukelt uns dies ja zeitweise vor. Doch: In den letzten 12 Jahren ist der Aktienmarkt bereits zweimal massiv eingebrochen; hat komplette Vermögen vernichtet.

Selbst Edelmetalle wie Gold sind bereits in den Kursen massiv manipuliert worden. Trotzdem eine Alternative zumindest für Menschen mit längerer Ausrichtung.

Kein Wunder also, dass sich die Mehrheit der Deutschen lieber an die gesetzliche Rente klammern, als sich mit dem Thema Vermögen und Zinsen zu beschäftigen! Schließlich sind angemessene Zinsen passé. Dass Zentralbanken und Regierungen für Sicherheit und Stabilität sorgen? Ebenfalls passé! Ganz im Gegenteil: Heute wird beherzt eingegriffen, wenn die Zinsen für einen großen Schuldner, wie eben jene maroden Euroländer, zu hoch sind. Dies alles verstärkt jedoch im Endeffekt die Finanzkrise und Eurokrise nur noch weiter.

Ein Umdenken ist also nötig!

Je jünger, desto radikaler muss die althergebrachte Anlagementalität infrage gestellt werden. Weg von den Forderungen und theoretischem Vermögen wie Bankguthaben, Versicherungen und auch (Staats-)Anleihen. Hin zu echten (Sach-)Werten. Natürlich gelten auch Geldanlagen, die mit echten Sachwerten hinterlegt sind, wie zum Beispiel die der LION UK PRime Estates Ltd. Doch solche Geldanlagen sind extrem selten. Zu groß ist die Anzahl der Abzocker.

Das Problem mit der Altersarmmut wird sich verschärfen. Dafür gibt es neben der weithin bekannten Alterspyramide (es gibt sehr bald deutlich mehr Alte, mehr Rentenbezieher als Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicehrung) natürlich auch Gründe wie den Wealth Effekt, steigende Arbeitslosigkeit und der Unrentabilität von Lebens- und Rentenversicherung. Um nur ein paar zu nennen.

Die richtige Zeit zu handeln

Nur wer jetzt umdenkt, sich nicht gedankenlos Schuldscheine in Form von Staatspapieren, unnütze Lebens- oder Rentenversicherungen oder Sparkonten seiner Bank („Wie haben ja den Einlagensichericherungsfonds!“) als Valiumpflaster aufdrehen lässt sondern echte Werte oder werthaltige Anlagen besitzt, kann der Zukunft entspannt entgegensehen. Er wird der Zins-Verschwörung zucht zum Opfer fallen.

Die RÜRUP-Rente als Rentenlösung?

Die Rente ist sicher!“ wir alle kennen diesen Ausspruch – und leider auch dessen mangelhaften Warheitsgehalt!

Mittlerweile wissen wir alle, dass wir selbst aktiv werden müssen. Selbst zusätzlich vorsorgen müssen, wenn es im Alter eben nicht nur trocken Brot sein soll. Eurokrise und Finanzkrise machen die Situation sicherlich auch in Zukunft nicht besser. Doch wie sorge ich richtig vor?

Ist die Rürup-Rente die Lösung?

Die Rürup-Rente ist sozusagen die „kleine“ Ausführung der Riester-Rente. Hier dürfen nun auch Selbständige und Freiberufler steuergefördert für ihre Rente vorsorgen. Auch wenn bei Riester die Förderung höher (hier ist der Beitrag unter bestimmten Voraussetzungen zu 100% abzugsfähig, zudem gibt es Zulagen) ist, so hat Rürup durchaus auch seinen Charme: Die steuerliche Abzugsfähigkeit begann im Jahre 2005 mit 60% und steigt in 2%-Schritten jährlich bis hin zur 100%igen Absetzbarkeit im Jahre 2040.

Für Arbeitnehmer gilt also: Erst Riester voll ausnutzen und dann mit Rürup ergänzen.

Was passiert aber mit Ihrem Rürup-Vertrag bei einer Währungsreform?

Wichtig ist nämlich zu wissen: Sie kommen definitiv erst mit 60 an Ihr Geld. Eine frühere Kündigung ist nicht möglich. Keine Ausnahmen! Auch erfolgt die Auszahlung nur als lebenslange Rente (Teil-Sofortauszahlung ist dabei manchmal möglich). Vererben, Übertragen oder Beleihen ist nicht möglich!

Dies sind Nachteile, die es zu beachten gilt. Ein Vergleich zu einer Anlage z.B. in Edelmetalle oder andere flexible Anlagen sollte also in Betracht gezogen werden. Eine herkömmliche Lebensversicherung oder Rentenversicherung ist dabei oft kein Thema, alleine schon aufgrund der schlechten Verzinsung. Das Selbe gilt für Tagegelder und Festgelder. Dazu kommt die Unsicherheit bei Banken und die nur trügerische Sicherheit durch den Rettungsfonds.

Bei der Rürup-Rente wird also konkret das Guthaben vor Rentenbeginn in festverzindliche Wertpapiere wie Bundesschatzbriefe und Staatsanleihen umgeschichtet und von da an monatlich an Sie ausbezahlt. Ein Mitspracherecht haben Sie hierbei nicht.

Sollte nun also eine Währungsreform kommen oder der Staat sich anderweitig entschulden, wird das zu einem ernsthaften Problem werden! Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass es bei einer so langen Laufzeit (schließlich kommen Sie ja erst definitiv mit 60 an Teile Ihres Geldes) die Wahrscheinlichkeit einer Währungskrise bei gut 96,3% liegt!

Die Sterbetafeln benachteiligen Sie

Weil das alles aber nicht genug ist, kalkulieren die Lebensversicher zudem mit für Sie sehr ungünstigen Sterbetafeln. Dort wird von längeren Lebenszeiten ausgegangen als zum Beispiel bei Risikoversicherungen.

Was das nun wieder für Sie bedeutet? Das bedeutet, dass die Renten entsprechend niedrig sind und Sie oft Jahrzehnte brauchen, um alleine Ihr einbezahltes Kapital wieder zurückzuerhalten. Von jedweder Verzinsung ganz zu schweigen.

Fazit – gut überlegen

Wenn man die ganzen Fakten zusammenträgt, dann sollten Sie sich den Abschluß eines Riester-Vertrages zumindest gut überlegen. Was früher ein sehr guter und richtiger Rat war, kann in der heutigen Zeit durchaus Haken und Ösen haben!

 

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