Archive

Category Archives for "Geldanlage/Finanzplanung"

Wie und in was soll ich 10.000,- € investieren?

Wie soll ich mein Geld anlegen? Was soll, was kann man denn heute noch machen? Diese und ähnliche Fragen erreichen mich fast täglich.

Stellen Sie diese Frage zehn Finanzberatern, so erhalten Sie meist zehn direkt Antworten. Leider! Und das sogar in Zeiten einer Finanzkrise, einer Eurokrise, wie wir sie ja immer noch aktuell haben. Unglaublich! Denn wer hier pauschal und direkt meint antworten zu können hat – und wir sprechen hier wirklich von gelernten Finanzberatern – eine Trefferquote von unbeschreiblichen 3%!

Vergleichen Sie es mit einem Autokauf. Fragen Sie einen Verkäufer: Ich habe zehntausend Euro (ersetzen Sie die Zahl gerne durch die Euromenge Ihrer Wahl). Welches Auto soll ich kaufen… nun sollte dieser Fragen stellen!

Fragen? Wieso Fragen? Ich will mich nicht über mein Leben mit dem Berater unterhalten. Ich will Geld anlegen!

Nun, zurück zum Vergleich mit dem Autokauf: Die Fragen, die nun kommen sollten sind solche in der Art wie: Haben Sie Familie oder sind Sie Single, müssen Sie viel transportieren oder möchten Sie den Wagen nutzen, um am Wochenenden mit der oder dem Liebsten Ausflüge in die Berge zu machen.

Was würde denn auch eine Großfamilie mit einem Zweisitzer-Sportwagen anfangen oder im Umkehrschluss ein sportlicher Single mit einem Kleinbus?

Da schließt sich der Kreis zu unserer Geldanlage. Gerne nenne ich es auch Investmentvehikel. Warum Vehikel? Weil ein solches Sie vom aktuellen Punkt A zum gewünschten Punkt B bringt.

Investieren, bzw. Geldanlagen ist also mehr als ein kurzer Rat. Es hat mit Ihrer persönlichen Einstellung zu tun. Es ist ein persönlicher Plan. So kommt es auch, dass Sie sich durch Fragen „Wie lange soll das Geld angelegt werden, vertrauen Sie Banken, vertrauen Sie dem Euro, wie ist Ihre Risikoneigung…“ und ein paar mehr selbst erst einmal klar werden, wohin Sie denn mit Ihrer Geldanlage wollen.

Das ist auch für Sie der erste und wichtigste Punkt: Nur, wenn Sie selbst wissen, was Sie möchten, dann kann ein Finanzberater Ihnen dabei helfen, den passenden Weg zu finden. Die Richtung müssen Sie vorgeben. So kann man Sie auch nicht so einfach in unsinnige und unseriöse Anlagen „hineinquatschen“.

Leider planen wir Deutschen oft unseren Urlaub deutlich besser als unsere finanzielle Zukunft. Niemals würde es uns passieren, dass wir am Flugschalter stehen und sagen „Ein Ticket bitte“, „Wohin? Äh, keine Ahnung, das müssen Sie doch wissen…“. Wir wissen, wo wir hin wollen. Diese tolle Landschaft, der kleine Italiener am See, die Pension mit dem schönen Meerblick, das tolle Mittelmeerklima. Doch beim Thema Geld hört die Planung leider meist auf.

Auch ist es vernünftig, dass Sie mit steigendem Vermögen mehr als ein Vehikel benötigen werden.

Verlieben Sie sich also auf keinen Fall in Ihre Geldanlagen! Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Ziele sich vielleicht verändert haben, an Ihre Lebensplanung angepasst werden müssen und ob die Investments noch der aktuellen Zeit entsprechen. So sind zum Beispiel Lebens- oder Rentenversicherungen in den heutigen Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise einfach oft nicht mehr die richtige Wahl. Edelmetalle sind meist die heutige Versicherung gegen Crash und Inflation. Sie waren früher mal eine vernünftige Anlage und sind doch heute oft sogar gefährlich für Ihr Vermögen.

Also hier die Kurzformel:

1. Überlegen Sie: Wo möchte ich hin? Was ist mein Ziel?
2. Finden Sie die dafür passenden Vehikel
3. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen

Und: Wissen alleine hilft noch nichts. Fangen Sie an. Beginnen Sie Ihre Reise. Heute. Jetzt!

Die Zins-Verschwörung

Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.

 

Wann endlich steigen die Zinsen? Noch lange nicht!
Warum denn? Weil sonst viele Schuldner (und hier reden wir auch von Staaten) pleite gehen würden!
Was steht auf dem Spiel? Nicht weniger als Ihre finanzielle Freiheit!

Die Zinsen sind nahe null – Geld bringt keine Rendite mehr! Die Sparer sind die Dummen! Das ist leider die harte Realität in Deutschland in diesen Zeiten!

Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen bringen heute meist überhaupt nichts mehr. Die Gebühren übersteigen die Rendite. Sicherheit? Fehlanzeige! Dabei ist dies doch sehr oft die einzige Form der Altersvorsorge der Deutschen. Leider ist auch ein Fest- oder Tagesgeld bei Ihrer Bank keine Alternative. Nach Verzinsung fragen Sie dort bergeblich. Zudem die Probleme mit dem Einlagensicherungsfonds, die jegliche Sicherheitsaspekte lügen strafen.

Dabei besitzen wir Deutschen stolze 5 Billionen Euro an Sparvermögen. Davon alleine 4 Billionen in Schuldpapieren wie Bundesnleihen, auf Sparbüchern Girokonten oder Festgeldern. Diese bringen so gut wie keine Rendite mehr. Aber wen kümmert´s? Erstaunlicherweise sehr wenige!

Geht es um die Mütterrente oder die Rente ab 63, werden 1,3% mehr Rente versprochen, dann hängt Deutschland an den Mündern der Politiker. Wird der Leitzins um weitere 0,3% gesenkt, interesiert das niemanden. Dabei betrifft das Erstere nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung tatsächlich und macht dann gerade mal 1 bis 3 Euro monatlich mehr in der Tasche aus. Das Letztere, die Unrentabilität des Sparens, kostet und Deutsche Anleger jedes Jahr Milliarden!

Der Deutsche beschäftigt sich nicht gerne tiefer mit der Materie Geld. Da vertraut man seit Jahrzehnten auf seine Bank. „Die werden das für mich schon machen!“ hört man. Was für die letzten Dekaden gut funktioniert hat, ist ein riskantes Spiel in Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise.

Seit der Währungsunion sanken die Zinsen. Damit einhergehend – zumindest anfangs – auch die Inflation. Das Letzte ist Geschichte. Die Inflation steigt – doch das wird uns verschwiegen. Dann kam die Finanzkrise. Staaten machten Schulden um kranke Banken zu stützen. Die Zentralbank senkt ihre Zinsen schrittweise tiefer und tiefer. Weil das alles noch nicht hilft, kauft sie in großem Stil Staatsanleihen moaroder Euroländer auf. Das heißt nichts anderes, als dass nahezu unbegrenzt Geld in diese Länder „hineingepumpt“ wird.

Was würde nun also passieren, wenn die Zinsen erhöhr werden? Klar: Diese bereits schwachen Länder könnten die Zinsen nicht mehr bezahlen. Sie müssten sich entschulden. Die Zinsen dürfen, ja können also gar nicht erhöht werden! Die Sparer sind die Dummen, denn niedrige Zinsen sind ja auch eine Art Steuer. Sie bekommen einfach weniger bis nichts für Ihr Geld.

Das Heil also in Aktien suchen? Der Wealth Effekt zumindest gaukelt uns dies ja zeitweise vor. Doch: In den letzten 12 Jahren ist der Aktienmarkt bereits zweimal massiv eingebrochen; hat komplette Vermögen vernichtet.

Selbst Edelmetalle wie Gold sind bereits in den Kursen massiv manipuliert worden. Trotzdem eine Alternative zumindest für Menschen mit längerer Ausrichtung.

Kein Wunder also, dass sich die Mehrheit der Deutschen lieber an die gesetzliche Rente klammern, als sich mit dem Thema Vermögen und Zinsen zu beschäftigen! Schließlich sind angemessene Zinsen passé. Dass Zentralbanken und Regierungen für Sicherheit und Stabilität sorgen? Ebenfalls passé! Ganz im Gegenteil: Heute wird beherzt eingegriffen, wenn die Zinsen für einen großen Schuldner, wie eben jene maroden Euroländer, zu hoch sind. Dies alles verstärkt jedoch im Endeffekt die Finanzkrise und Eurokrise nur noch weiter.

Ein Umdenken ist also nötig!

Je jünger, desto radikaler muss die althergebrachte Anlagementalität infrage gestellt werden. Weg von den Forderungen und theoretischem Vermögen wie Bankguthaben, Versicherungen und auch (Staats-)Anleihen. Hin zu echten (Sach-)Werten. Natürlich gelten auch Geldanlagen, die mit echten Sachwerten hinterlegt sind, wie zum Beispiel die der LION UK PRime Estates Ltd. Doch solche Geldanlagen sind extrem selten. Zu groß ist die Anzahl der Abzocker.

Das Problem mit der Altersarmmut wird sich verschärfen. Dafür gibt es neben der weithin bekannten Alterspyramide (es gibt sehr bald deutlich mehr Alte, mehr Rentenbezieher als Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicehrung) natürlich auch Gründe wie den Wealth Effekt, steigende Arbeitslosigkeit und der Unrentabilität von Lebens- und Rentenversicherung. Um nur ein paar zu nennen.

Die richtige Zeit zu handeln

Nur wer jetzt umdenkt, sich nicht gedankenlos Schuldscheine in Form von Staatspapieren, unnütze Lebens- oder Rentenversicherungen oder Sparkonten seiner Bank („Wie haben ja den Einlagensichericherungsfonds!“) als Valiumpflaster aufdrehen lässt sondern echte Werte oder werthaltige Anlagen besitzt, kann der Zukunft entspannt entgegensehen. Er wird der Zins-Verschwörung zucht zum Opfer fallen.

Die RÜRUP-Rente als Rentenlösung?

Die Rente ist sicher!“ wir alle kennen diesen Ausspruch – und leider auch dessen mangelhaften Warheitsgehalt!

Mittlerweile wissen wir alle, dass wir selbst aktiv werden müssen. Selbst zusätzlich vorsorgen müssen, wenn es im Alter eben nicht nur trocken Brot sein soll. Eurokrise und Finanzkrise machen die Situation sicherlich auch in Zukunft nicht besser. Doch wie sorge ich richtig vor?

Ist die Rürup-Rente die Lösung?

Die Rürup-Rente ist sozusagen die „kleine“ Ausführung der Riester-Rente. Hier dürfen nun auch Selbständige und Freiberufler steuergefördert für ihre Rente vorsorgen. Auch wenn bei Riester die Förderung höher (hier ist der Beitrag unter bestimmten Voraussetzungen zu 100% abzugsfähig, zudem gibt es Zulagen) ist, so hat Rürup durchaus auch seinen Charme: Die steuerliche Abzugsfähigkeit begann im Jahre 2005 mit 60% und steigt in 2%-Schritten jährlich bis hin zur 100%igen Absetzbarkeit im Jahre 2040.

Für Arbeitnehmer gilt also: Erst Riester voll ausnutzen und dann mit Rürup ergänzen.

Was passiert aber mit Ihrem Rürup-Vertrag bei einer Währungsreform?

Wichtig ist nämlich zu wissen: Sie kommen definitiv erst mit 60 an Ihr Geld. Eine frühere Kündigung ist nicht möglich. Keine Ausnahmen! Auch erfolgt die Auszahlung nur als lebenslange Rente (Teil-Sofortauszahlung ist dabei manchmal möglich). Vererben, Übertragen oder Beleihen ist nicht möglich!

Dies sind Nachteile, die es zu beachten gilt. Ein Vergleich zu einer Anlage z.B. in Edelmetalle oder andere flexible Anlagen sollte also in Betracht gezogen werden. Eine herkömmliche Lebensversicherung oder Rentenversicherung ist dabei oft kein Thema, alleine schon aufgrund der schlechten Verzinsung. Das Selbe gilt für Tagegelder und Festgelder. Dazu kommt die Unsicherheit bei Banken und die nur trügerische Sicherheit durch den Rettungsfonds.

Bei der Rürup-Rente wird also konkret das Guthaben vor Rentenbeginn in festverzindliche Wertpapiere wie Bundesschatzbriefe und Staatsanleihen umgeschichtet und von da an monatlich an Sie ausbezahlt. Ein Mitspracherecht haben Sie hierbei nicht.

Sollte nun also eine Währungsreform kommen oder der Staat sich anderweitig entschulden, wird das zu einem ernsthaften Problem werden! Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass es bei einer so langen Laufzeit (schließlich kommen Sie ja erst definitiv mit 60 an Teile Ihres Geldes) die Wahrscheinlichkeit einer Währungskrise bei gut 96,3% liegt!

Die Sterbetafeln benachteiligen Sie

Weil das alles aber nicht genug ist, kalkulieren die Lebensversicher zudem mit für Sie sehr ungünstigen Sterbetafeln. Dort wird von längeren Lebenszeiten ausgegangen als zum Beispiel bei Risikoversicherungen.

Was das nun wieder für Sie bedeutet? Das bedeutet, dass die Renten entsprechend niedrig sind und Sie oft Jahrzehnte brauchen, um alleine Ihr einbezahltes Kapital wieder zurückzuerhalten. Von jedweder Verzinsung ganz zu schweigen.

Fazit – gut überlegen

Wenn man die ganzen Fakten zusammenträgt, dann sollten Sie sich den Abschluß eines Riester-Vertrages zumindest gut überlegen. Was früher ein sehr guter und richtiger Rat war, kann in der heutigen Zeit durchaus Haken und Ösen haben!

 

Geben Sie Ihren Kommentar zu diesem Beitrag im Kommentarfeld unten ein

Geldanlagen in Rohstoffen

Lohnt sich eine Geldanlage in Rohstoffe wirklich – das ist die Frage, die wir uns in diesem Artikel stellen wollen

 

Aus welchem Grund sollte man in Rohstoffe investieren?

Rohstoffe werden immer ein aktuelles Thema sein, dem viel Interesse entgegengebracht wird. Es gibt zahlreiche Metalle deren Nachfrage auf dieser Welt sehr groß ist, und wahrscheinlich immer bleiben wird. Eurokrise und Finanzkrise tun das Ihre dazu. Gold, Kupfer und Eisen, sind nur drei Beispiele der gefragten Rohstoffe.

Rohstoffe werden immer begehrter, die natürlichen Vorkommnisse jedoch immer geringer. Durch das geringe Angebot an Rohstoffen steigt der Wert, was das Interesse vieler Investituren mit sich bringt.

Die Nachfrage nach Rohstoffen wird immer bestehen bleiben. Inflation und Währungsreform können dem nichts anhaben. Handys, Flachbildschirme und Photovoltaik-Anlagen sind nur einige Gegenstände zu deren Herstellung Metalle wie Molybdän, Indium oder Germanium gebraucht werden. Dinge, ohne die wir uns ein Leben in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen können.

Rohstoffe als Geldanlage?

Die Versorgung für bestimmte Metalle wird in westlichen Ländern knapp. Immer mehr Vorhersagen, Berichte von Spezialisten und Statistiken werden von Seiten staatlichen Behörden veröffentlicht. Der Wettstreit um die Rohstoffe hat bereits in einigen Ländern begonnen. Viele Länder versuchen Ihre Position und Versorgungsicherheit zu erhalten. Dies verursacht häufig die Unterstützung diktatorischer Regierungen. Man weiß jetzt schon, dass Länder wie China und Indien Unmengen an Rohstoffen brauchen werden. Wesentlich mehr als sie heute schon benötigen. Es ist ihnen deutlich vor Augen, dass die Knappheit der Rohstoffe zu einem Preisanstieg führt, was wiederum sehr gut für eine Investition ist.

Rohstoffe, ein Vorteil für manche Länder

Beim Thema Rohstoffe spielt auch die Politik eine bedeutende Rolle. Bestimmte Metalle kommen nur in bestimmten Regionen vor. So sind Gallium und Germanium hauptsächlich in China aufzufinden. China ist ein schnell wachsendes Land und benötigt immer mehr an Rohstoffen für sich selbst. Dies hat zur Folge, dass der Export eingeschränkt wird. Die anderen Länder können nichts dagegen tun. Sind Rohstoffe nicht mehr vorhanden, so kann man diese auch nicht mehr kaufen. Am Ende sind die Folgen unbezahlbaren Preisen.

Wirtschaftskrisen und deren Auswirkungen auf den Rohstoffhandel

Wirtschaftskrisen sind Ursachen für Preiseinbrüche. Dies ist logisch nachvollziehbar. Sinkt die Nachfrage nach einem Produkt, sinken auch die Preise. Die Wirtschaft ist verantwortlich für die Nachfrage nach Rohstoffen. Bei fehlender Nachfrage wird weniger produziert und Preise werden billiger. Investments in Rohstoffe verlieren ihren Wert.

Rohstoffe bei Inflation und Währungsreform

Investieren Sie in physisch existierende Rohstoffe so können Ihnen Inflation und Währungsreform nichts anhaben. Die Preissteigerung des Sachwerts „Rohstoff“ ist bei einer Inflation nominal. Kommt es zu einer Währungsreform können Sie die Rohstoffen ganz normal in der neuen Währung verkaufen. Hier gibt es also keine Nachteile. Man beachte, dass diese Aussage nicht gilt, wenn der Preis von Rohstoffen aufgrund geringer Nachfrage fällt. Währungsreform und Inflation haben nur einen sehr geringen Einfluss auf den Weltmarktpreis. Investieren Sie in Derivaten, dann geht es um einen Papierwert mit all seinen Nachteilen bei Inflation und Währungsreform. Für Privatinvestoren geht es hierbei um Spekulationen. Ein solches Papier kann jedoch für Unternehmen Sinn machen, so können sich Fluggesellschaften gegen steigende Treibstoffkosten absichern. Es ist ein Risiko für Sie, dass die Rohstoffe physisch nicht existieren.
Investieren in Rohstoffe, aber wie?

Eine Investition, die gegen Inflation und Währungsreform geschützt ist, gibt es so gut wie keine. Eine, meiner Meinung nach, interessante Möglichkeit ist die „Einkaufsgemeinschaft Technologiemetalle“ www.technologiemetalle.org von Edelmetall- und Rohstoffexperte Jürgen Müller. Hier hat der Investor die Chance in ausgewählte Technologiemetalle zu investieren. Gelagert werden diese zollfrei in der Schweiz, in einem Hochsicherheitslager. Jede Woche wird eingekauft, und Mindestinvestitionssumme liegt bei nur €500. Die Bearbeitungsgebühren von 1,5% pro Jahr sind auch sehr günstig. Das Angebot wird abgerundet durch die 100% Transparent, das 10-Augen-Prinzip beim Zollfreilager und ein Online-Login. Diese Direktinvestition ist vor allem bei Inflation und Währungsreform sehr attraktiv und geschützt.

Bei der Einkaufsgemeinschaft wird großen Wert auf die Auswahl der Rohstoffe gelegt. Eine Frauenhofer-Studie besagt, dass schon im Jahre 2030 die Nachfrage nach Indium, Gallium und Germanium um einiges höher sein wird als die jetzige Fördermenge. Ein Problem ist zudem, dass die eher abnimmt als steigt. D.h., es kommt zu einer sehr hohen Nachfrage bei wenig Angebot, was die Gefahr einer Preisexplosion zur Folge haben kann.
Eine Spekulation mit Derivaten ist nicht empfehlenswert. Man kann dadurch zwar schnell Geld machen, jedoch nur mit einem sehr großen Verlustrisiko. Sind Sie bereit ein solches Risiko einzugehen, dann ist dies das Richtige für Sie. Einem Sparer, der Wert auf Sicherheit legt, ist davon abzuraten.

Ausblick

Rohstoffe werden ein zentrales Thema zukünftiger Generationen sein. Zukunftsvorhersagen gehen von Verteilungskriegen bis zu stagnierenden Technologien. Einige Rohstoffe werden nicht mehr existieren, andere unbezahlbar sein. Ich selbst denke, dass es Rohstoffe wie Silber mit einer großen Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr geben wird. Hat man vorher in solche Rohstoffe investiert, so zählt man dann zu den großen Gewinnern, und man muss vor Inflation und Währungsreform keine Angst mehr haben.

Ausblick in der Eurokrise – ist sichere Anlage überhaupt noch möglich?

Ist sichere Geldanlage in der Eurokrise überhaupt noch möglich?

Zu einer Vermögensfalle der besonderen Art hat sich die Finanz- und Schuldenkrise in Europa entwickelt. Ist es auch in Krisenzeiten möglich, Geld profitabel anzulegen?
Die europäische Zentralbank hat vor in nächster Zukunft, unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern anzukaufen und das Bundesverfassungsgericht hat den permanenten Schutzschirm ESM abgesegnet. Könnte das die Lösung für die Eurokrise sein? Wohl eher nicht. Damit haben Notenbanken und Politiker nur signalisiert, dass alles versucht wird, um dem Zerfall der Eurozone entgegenzuwirken.
Mit großer Erleichterung haben die Märkte diese Botschaft aufgenommen und spekulieren fleißig weiter. Wenn sich ihre Rechnung aufgeht, werden mögliche Pleiten und Verluste von Staatsanleihen und Banken zunächst über neue Kredite aufgehalten bzw. aufgeschoben und im Anschluss daran dem Steuerzahler, sprich der Allgemeinheit aufgedrückt. Eines muss jedoch klar sein! Die derzeitige massive weltweite Verschuldung, kann nicht durch neue Schulden gelöst werden.

Dass Krisen nicht kurzfristig gelöst werden können, sollten wir bereits aus der Finanzgeschichte gelernt haben. Wir werden kaum an weiteren Sparmaßnahmen, Steuererhöhungen, einer noch höheren Inflation und zu guter Letzt Schuldenschnitten, vorbei kommen. Ohne massive Einschnitte, Einschränkungen und Kürzungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird es nicht gehen.

Ist es in Zeiten wie diesen überhaupt noch möglich ein Vermögen für die Altersvorsorge aufzubauen und worauf sollten Anleger besonders achten?

Eines muss von vorne herein klar sein, die derzeitige Geldpolitik wird automatisch dazu führen, dass selbst sichere Anlagen deutlich geringere Erträge als bisher erzielen werden. Doch meist werden Anleger  selbst im besten Fall nicht von den Folgen der Verschuldungskrise verschont bleiben und zusätzliche Steuererhöhungen sowie ein weiterer Anstieg der Inflationsraten, werden sich negativ auf das zur Verfügung stehende Einkommen auswirken.
Es empfiehlt sich also, insgesamt noch einen Schritt weiter zurück zu gehen und auf jeden Fall deutlich mehr zu sparen.

Wie sieht es mit Aktien aus?

Ein kritischer Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Aktien bei anziehender Inflation eher schlechte Ergebnisse geliefert haben und in ihrer Tendenz keinen wirksamen Inflationsschutz bieten.
Anlegern kann nur empfohlen werden, das Risiko ihres Depots ausführlich zu prüfen und sich auf langfristige Investitionsmöglichkeiten zu konzentrieren. Um sich vor möglichen Rückschlägen abzusichern, empfiehlt es sich eine breite Streuung zu gewährleisten und Depots zu wählen die sich auf Sicherheit orientieren. Heutzutage gilt es an erster Stelle einen Verlust zu verhindern. Gewinnmaximierung kommt erst an zweiter Stelle. Was bei anziehender Inflation den Erhalt der Kaufkraft sichern könnte und sich als Geldanlage eignen könnte, sind eventuell noch Portfolios mit Fremdwährungsanleihen von Staaten mit soliden Finanzen. Außerdem gelten inflationsgeschützte Anleihen, Rohstoffe, Gold und Immobilien oder Immobilienbeteiligungen als rentabel.

Rückblickend kann gesagt werden, dass umsichtige Privatanleger im letzten Jahrzehnt im Durchschnitt fünf bis sechs Prozent, nach Abzug aller Kosten erzielen konnten. Institutionelle Investoren, die tendenziell etwas sicherheitsorientierter anlegen müssen, erreichten im Schnitt vier bis fünf Prozent. Diesen wird die teilweise Zwangsanlage in Staatsanleihen aber zunehmend ernste Probleme bis hin zu Totalausfällen bereiten.

Chancen auf dem Geldmarkt gibt es auch in schwierigen Zeiten. Demjenigen dem es gelingt, diese konsequent zu nutzen und größere Verluste abzuwehren, gehört zu den Gewinnern und solche wird es immer geben. Privatanleger haben hier gegenüber Institutionellen sorg deutliche Vorteile. Das nötige Wissen und Sorgfalt natürlich vorausgesetzt – wieder ein Grund mehr, mit meinem Blog die wichtigsten Informationen zu erhalten!

Ich freue mich auf Ihre Meinung – direkt unten im Kommentarfeld!

Photovoltaik (PV) in der Finanzkrise – droht Bankrott?

Photovoltaik (PV) eine krisensichere Anlage oder droht der Bankrott?

Eine relativ neue Kategorie der Anlage sind Photovoltaikanlagen auch PV-Anlagen genannt. Die Firma Solarworld wirbt: Werden Sie zum Stromproduzenten indem Sie sich eine PV kaufen und diese über ein Darlehen finanzieren lassen (z.B. über die KFW Bankengruppe). Dann verkaufen Sie diesen Strom zum Fixpreis, der über dem normalen kWh-Preis liegt, an einen lokalen Stromerzeuger.
Keine Kosten, das Darlehen zahlt sich sozusagen von selbst ab und man macht sogar noch einen monatlichen Überschuss damit. Klingt doch super… fast zu schön, um wahr zu sein.

Sinkende Einspeisepreise

2011 lag der Preis bei Normalanagen je kWh bei 28,74 Cent. Tendenziell wird der Preis jährlich weiter abgesenkt. Rechtlich wird Ihnen die Einspeisevergütung für 20 Jahre gewährt. Es ist allerdings die Frage, ob im Falle einer starken Rezession oder bei Krisenszenarien wie einer Währungsreform oder Inflation diese Gewährleistung nicht geändert werden könnte. Ob auch eine KFW Bankengruppe nicht sogar ihr Geld zurück möchte, wenn Förderungen entfallen sollten.

Regierungen sind in solchen Zeiten bekannt für drastische Maßnahmen und Folgen einer Währungsreform können grundsätzlich Einschnitte bedeuten. In Zeiten einer Krise würde sich Photovoltaik (PV) nicht lohnen, da diese nur durch staatliche Zuschüsse rentabel sind.

Ebenso wenig prädestiniert dafür ist ein Land wie Deutschland, wo nicht einmal im Sommer immer die Sonne scheint. Vom Herbst oder Winter wollen wir erst gar nicht reden.

Risiken und Chancen im Falle einer Währungsreform und Inflation

Haben Sie z. B. bei der KFW Bank oder Ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Ihre PV – Anlage während einer Inflation aufgenommen, zahlen Sie real weniger zurück, denn ein Betrag von z.B. 100.000 € wird durch die Inflation automatisch weniger. Das wirkt sich für Sie allerdings nur dann positiv aus, wenn Sie nominal mehr verdienen und zu Ihrem Gehalt einen Inflationsausgleich bekommen. Ob das so sein wird, oder ob Ihr Arbeitgeber (und sei es eine Regierungsstelle) nicht eher drastisch einsparen muss – bis hin zu Entlassungen – müssen wir uns aber fragen.

Eine Währungsreform jedoch birgt in so einem Fall Risiken. Fraglich ist dann, ob die Kreditsumme bei der Umrechnung in die neue Währung positiv oder negativ für Sie ausfallen wird. Es kann durchaus vorkommen, dass Sie eine höhere Rückzahlung haben und zudem die Fördergelder wackeln, wenn diese neu berechnet werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei den oben genannten Risiken, die gesamte Kalkulation einer PV-Finanzierung ihre Gültigkeit verliert und dies zu einer finanziell belastenden Situation führen kann.

Kritik – Photovoltaik und Umwelt

Es gibt auch kritische Stimmen die behaupten, dass die Herstellung der Module für erneuerbare Energien mehr Energie kostet, als sie jemals wieder erzeugen könnten. Ich persönlich kann  diesen Umstand nicht sicher abschätzen, wollte diesen Fakt jedoch zumindest erwähnt haben.

Fazit

Photovoltaik oder PV egal ob nun von Solarworld oder jedem anderen Anbieter als Investition und Geldanlage in die Zukunft ist für mich noch mit Fragezeichen besetzt.

Ob das für Sie eine Möglichkeit sein kann, liegt sicher in Ihrem eigenen Ermessen und ist situationsbedingt. Allzu große Investitionen, besonders über Finanzierungen (hier schließe ich eine KFW – Bank mit ein), würde ich Ihnen jedoch keine empfehlen.

Photovoltaik sehe ich als Geldanlage, hinter der durchaus einige Fragezeichen stehen. Wichtig ist ein kritisches Nachdenken.

Eine PV-Anlage jedoch um Ihren privaten Strombedarf zu decken. Um also hier weitgehend autark zu sein… das kann durchaus Sinn ergeben. Dabei sollten Sie eine Finanzierung jedoch (egal KFW – Bank oder andere Banken) gut überdenken und Vor- und Nachteile genau abwägen.

 

Doch was ist Ihre Meinung dazu? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung gleich unten im Formularfeld!

Das Nachrangdarlehen und Ihre Bausparkasse

Was haben denn nun ein Nachrangdarlehen und ein Bausparvertrag gemeinsam?

Antwort: Aus der Sicht des Geldgebers werden beide Sparformen nachrangig bedient. Was das im Einzelnen bedeutet und welche Konsequenzen das hat, werden wir heute gemeinsam auf den Grund gehen.

Lassen Sie es mich mit einem Beispiel erklären, das mein geschätzter Kollege Mario Celic hervorragend zu Papier gebracht hat:
Was ist eigentlich Bausparen? Auf die Idee, einen Bausparvertrag als Nachrangdarlehen zu bezeichnen würde niemand kommen. Doch genau dieser Begriff beschreibt diese Sparform exakt.

Das Prinzip: Viele Sparer zahlen auf ihren Vertrag (Bausparkonto) ein. Manche von ihnen entscheiden sich dafür, ein Eigenheim zu erwerben und ein Darlehen bei der Bausparkasse aufzunehmen. Die Bausparkasse leiht dem Darlehensnehmer allerdings nur einen kleinen Teil des gesamten Kaufpreises.

Den Rest erhält der Darlehensnehmer von seiner Bank und ggf. durch Eigenkapital.

Die Bank sichert sich das verliehene Geld mit der Immobilie erstrangig ab. Das bedeutet, sollte der Geldleiher das Geld nicht zurückzahlen können, wird die Bank die Immobilie Zwangsverkaufen, um an das Geld zu kommen.

Das geliehene Geld von der Bausparkasse wird nachrangig behandelt. Das bedeutet, sollte nach dem Zwangsverkauf seitens der Bank noch Geld übrig bleiben, bekommt die Bausparkasse und damit die Bausparer ihr Geld!

Nachrangigkeit bedeutet also, man steht in der Warteschlange hinter den Ansprüchen von Anderen.
Was ist aber, wenn man vor sich in der Warteschlange keine „Anderen“ hat? Dann ist dieser Nachrang nur ein Bestandteil der Vertragstheorie und kommt nicht zur Anwendung!

Bild Nachrangdarlehen und Bausparvertrag

Bild Nachrangdarlehen und Bausparvertrag

Wenn man also keine anderen Anspruchsteller hat, als die Sparer selbst, bleibt nur noch die Frage zu klären, wie eine vernünftige Verzinsung erreicht werden kann, damit sich eine Sparform auch zum Vermögensaufbau eignet.

Der Vermögensaufbau beginnt unter Berücksichtigung von Steuern und Inflation ab ca. 4% Rendite pro Jahr. Alles darunter wird durch Inflation aufgefressen.

Der Bausparvertrag zahlt eine Guthabenverzinsung zw. 0,5% und 1,5% pro Jahr aus. Damit scheidet der Bausparvertrag als Geldanlageinstrument leider bereits aus. 
Eine Sparform mit einer Rendite oberhalb von 5% wäre durchaus eine echte Alternative am Markt. Oder sehen Sie das anders?

Würde sich am Risiko oder an der Sicherheit aus Ihrer Sicht unter folgender Bedingung was ändern: Die Alternative Sparform, aber ohne die Institution Bausparkasse dazwischen und damit die hohen Zinsen direkt auf Ihr Konto?

 

Bild Nachrangdarlehen: Ist jemand vor mir?

Bild Nachrangdarlehen: Ist jemand vor mir?

 

Fazit: Ein Nachrangdarlehen allgemein ist also ersteinmal weder gut noch schlecht als Anlageform. So wie ein Messer weder gut noch schlecht an sich ist. In der Küche ist es sehr wertvoll als Helfer, in der Hand eines falschen Menschen… (verzeihen Sie mir diesen bildlichen, wenn auch sehr treffenden Vergleich).

Das Angebot muss genauer geprüft werden. Ist das Angebot gut uns für den Anleger sicher ausgearbeitet, dann kann ein Nachrangdarlehen die Lösung für eine sichere und rentable Anlage sein.

 

 

Dieser Artikel enthält Auszüge aus dem Artikel: Nachrangdarlehen die Alternative von Mario Celic/ Immobilienkontor Deutschland GmbH ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Fragen Sie doch Ihren Steuerberater… Ehrlich?????

„Da frage ich mal meinen Steuerberater!“ höre ich oft, wenn es um das Thema Geld und Geldanlage geht. Aber: Ist das auch sinnvoll?

Mal ehrlich: Haben Sie sich diesen Satz auch schon sagen hören? Wenn ja: dies kann und wird sich mit diesem Artikel sehr wahrscheinlich ändern.

Ein Steuerberater kennt sich – wie der Name schon sagt – üblicherweise mit Steuern aus. Wissen Sie aber, wieviel er in seiner Ausbilgung über Geldanlage lernt? Die erschreckende Antwort: Nichts. Überhaupt gar nichts.

Mein alter Steuerberater – ich habe seit einiger Zeit einen extrem fähigen, der sogar versteht was ich in Sachen Geldanlage tue – hat sich regelmäßig Rat von mir geholt. Er gab zu, nicht annähernd zu verstehen, wie das genau mit der sicheren und rentablen Geldanlage funktioniert. Er hatt eben nur ein ungutes Gefühl, was die Banken angeht umso mehr wir beide uns über das Thema unterhielten.

Sein Studium oder seine tägliche Arbeit waren ihm dabei aber in keinster Weise nützlich.

Dabei haben ihn ganz sicher auch viele seiner Klienten um Rat gefragt. Und wie es im Leben so ist: Wenn jemand Deine Meinung hören will, dann fühlst Du Dich geschmeichelt und tust ihm den Gefallen. Auch, wenn es eben nur eine persönliche Meinung ist.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich habe absolut rein gar nichts gegen Steuerberater.

Im Gegenteil: Im Bereich Steuern sind Sie für mich unabdingbar. Aber eben im Bereich Steuern – nicht bei der Geldanlage (wenn man jetzt mal z.B. von der steuerlichen Auswirkung eines Rürup-Vertrages absieht – das weiß der.. er hat nur eben im Normalfall keine Ahnung, welcher der beste Anbieter und wie die optimale Gestaltung für diesen Vertrag ist).

Wenn Sie also das nächste mal die Worte im Hinterkopf aufkommen fühlen „da frage ich mal meinen Steuerberater“, dann machen Sie sich bewusst:

Der Mensch neigt dazu, schwerere Entscheidungen abzugeben. „Wenn die Anlage schief geht, dann bin nicht ich Schuld, sondern mein Steuerberater“.

Wenn es um Ihr Vermögen geht, dann ist dies aber leider keine vernünftige Lösung.

Einen Schuldigen zu haben ist in dem Fall nur der Trostpreis. Ihr Vermögen wäre im schlechtesten Fall trotzdem dezimiert.

Aber was ist denn dann eine Lösung? Dafür sind Sie auf dem besten Weg – denn die einzige wahre Lösung heisst: Eigenes Wissen.

Und sich das anzueignen sind Sie ja eben auf dem allerbesten Weg.

 

Nun freue ich mich auf Ihre Meinung zum Thema „Steuerberater“ – gleich unten unter Kommentare

 

Ihr Eric Promm

Regel Nummer 1: Verliere niemals Geld!

Die wichtigste Regel beim Vermögensaufbau: Verliere niemals Geld!

Lesen Sie einen Gastartikel von Herrn. Dr. Siegfried Kade:

 

Jedes Jahr begehen unzählige Kapitalanleger einen ganz fatalen Fehler, durch den viele von ihnen Geld verlieren. Nur wer ihn kennt, kann ihn vermeiden. Vielleicht erfahren Sie noch rechtzeitig davon.

Ich bin Dr. Siegfried Kade. Gemeinsam mit meinem Kollegen, Knuth Browatzki, zeige ich Stiftungen und privaten Kapitalanlegern wie sie ihr Vermögen unter den Bedingungen der Nullzinspolitik sicher und transparent investieren können.

In diesem Beitrag erfahren Sie einige in langjähriger Praxis wurzelnde Gedanken zum Thema „Sicherheit und Risiken bei der Kapitalanlage“.

Und wir nennen Ihnen fünf Kriterien, die als Maßstab für eine sichere Geldanlage dienen können.


Sicherheit ist die Abwesenheit von vermeidbaren Risiken.

 

Die ganze Fülle an Geldanlagen lässt sich am Ende in zwei Gruppen bündeln, in sichere und unsichere. Dabei verhält es sich mit der Sicherheit wie mit der Schwangerschaft. Beide sind absolut. Sie sind da oder nicht. D. h., wenn eine Geldanlage nicht sicher ist, dann ist sie unsicher oder mit anderen Worten riskant. Damit stellt sich die Frage wohin der Risikoregler tendiert, zu Minimum oder zu Maximum?

Es gibt Risiken, die Geldanleger nicht beeinflussen können: einen neuen Weltkrieg, eine globale Pandemie, den nächsten Finanzcrash, den Einschlag eines Asteroiden u. ä. Wir müssen sie hinnehmen. Das gilt jedoch nicht für die Gruppe der beeinflussbaren Risiken.

Wenn Sie Ihr Kapital sicher investieren wollen, dann müssen Sie „RISK“ auf „MINIMUM“ stellen, indem Sie sich Geldanlagen suchen, bei denen die beeinflussbaren Risiken ausgeschlossen sind.

Ganz klar, das ist eine echte Herausforderung. Und die breite Masse der Geldanleger wird sie nicht bewältigen. Die Mehrzahl wird auch künftig in medial angepriesene „Papiertiger“ investieren und verlieren.
Würden Sie in eine Geldanlage investieren, zu der Ihnen der Berater Folgendes sagt:

„Sie beginnen Ihr Investment mit einem Verlust von 8 bis 13 Prozent. Die erwartete Rendite liegt bei etwa 3 Prozent. Wie sich der Wert der Anlage entwickeln wird, lässt sich nicht genau vorhersagen. Er könnte steigen aber auch fallen. In jedem Fall haften Sie persönlich und uneingeschränkt mit Ihrem gesamten Vermögen für Ihre Anlage.“
In welche Richtung mag der Risikoregler hier zeigen?

Es handelt sich hier um kein exotisches Investment wie etwa die Beteiligung an einem Riesenrad in Singapur oder an einem Bergwerk in Afrika. Es ist eine vermeintlich sichere Anlage hier in Deutschland: die vermietete Wohnimmobilie.

Die Hochschule Görlitz/Zittau und das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) kommen in ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass mehr als 50 % der privaten Anleger damit wirtschaftlich scheitern. Von rund sieben Millionen Eigentümern vermieteter Immobilien erreichen weniger als drei Millionen eine schwarze Null.

 

Kapitalanlagemasochismus

Masochisten genießen Schmerzen. Manche fügen sie sich deshalb auch selbst zu. Davon scheinen viele Geldanleger nicht weit entfernt zu sein, zumindest was ihr finanzielles Leid angeht.

Wie würden Sie Kapitalanleger nennen, die Investments zeichnen, obwohl in den Prospekten auf zahlreichen Seiten über bestehende Risiken geschrieben wird?

Die folgende Liste zeigt die Überschriften (und nicht einmal alle) der Beschreibung von Risiken einer öffentlich angebotenen Kapitalanlage (Anleihe). Die Risikobelehrung erstreckt sich im Prospekt über 17 Seiten. Da geht es um:

  • Allgemeine und spezielle unternehmerische Risiken,
  • Marktrisiken,
  • Platzierungsrisiko,
  • Investitionsrisiko,
  • Fehlinvestitionsrisiko,
  • Personalrisiko,
  • Investitionen in sonstige Anlagen,
  • Risiken aus den Freien Mitteln,
  • Risiken im Zusammenhang mit der Aufnahme neuer Geschäftsfelder,
  • Risiken aus Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen,
  • Risiken durch Verflechtungen,
  • Risiken aus den laufenden Finanzprodukten,
  • Risiken aus Prospekthaftungsansprüchen,
  • Risiken aus Rechtsstreitigkeiten,
  • Risiken durch Fremdfinanzierung,
  • Veräußerbarkeit und Kursrisiken,
  • Fehlende geeignete Erwerbsmöglichkeiten für Immobilien,
  • Risiken der Rückabwicklung von Kaufverträgen,
  • Risiken aufgrund der Veränderung von Immobilienpreisen,
  • Risiko aus der Überlassung von Mitteln an verbundene Unternehmen,
  • Einfluss von Transaktions- und ähnlichen Kosten,
  • Pflichtverletzung des Treuhänders oder Mittelverwendungskontrolleurs,
  • Risiko aus verlorenen Kauf-Nebenkosten, u. a.

Umfang und Inhalt der „Risikobelehrungen“ in den Prospekten variieren. In aller Regel werden Sie jedoch einen Satz finden, der alle Risiken zusammenfasst und etwa so lautet: „Der Verlust eines Teils oder des gesamten eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.“

 

Zwei Schlussfolgerungen, vielleicht auch Ratschläge, drängen sich auf.

1. Lassen Sie sich nicht von vermeintlich geringen Wahrscheinlichkeiten verführen. Wenn nämlich der Verlust Ihres Kapitals durch einen Risikofaktor mit nur einem Prozent Eintrittswahrscheinlichkeit ausgelöst wird, ist es auch weg.

2. Denken Sie umgekehrt. Unterstellen Sie vor der Zeichnung den Eintritt des worts case. Nehmen Sie an, einer oder mehrere Punkte aus der Risikobelehrung sind eingetreten. Nun überlegen Sie, welche Chancen Sie haben, wieder an Ihr eingesetztes Geld zu kommen.

 

Wenn Sie das konsequent tun, drehen Sie den „RISK“-Regler ein ganzes Stück weit in Richtung „MINIMUM“. Dadurch werden Sie sich auf alle Fälle finanzielle Schmerzen ersparen, zumindest aber werden sie rapide vermindert. Gleichwohl tut sich damit ein neues Problem auf. Es fehlen nämlich plötzlich genügend vernünftige Möglichkeiten für die Anlage Ihres Kapitals. Das ist folgerichtig, denn

 

Spitzenprodukte sind nicht von der Stange zu haben.

Allerdings werden Sie bei der Suche nach Spitzenprodukten auch erst dann fündig, wenn Sie die ausgetretenen Pfade der in den Medien angepriesenen Massenanlagen verlassen.
Angenommen ein 50jähriger Mann möchte 100.000 Euro anlegen und daraus monatliche Auszahlungen beziehen. Dann könnte er sich der massiven Werbemacht der Versicherungskonzerne beugen und eine Rentenversicherung gegen Einmalbetrag mit sofort beginnenden Auszahlungen abschließen. Er könnte aber auch tiefer graben und auf bessere, sicherere und rentablere Produkte stossen.

 

Mit guten Investments verhält es sich wie mit BIO-Produkten. Sie sind nur begrenzt verfügbar. Ihr Markt basiert wesentlich auf Empfehlungen. Wer zu spät kommt, muss warten. Und Käufer, die selbst positive Erfahrungen gemacht haben, kommen wieder. Das schränkt das Angebot für neue Kunden weiter ein. Die investieren dann womöglich in eines der üblichen Massenangebote und begehen dabei den eingangs genannten fatalen Fehler.

Sie investieren im Hoffnungsmodus.

Das bedeutet einerseits, dass die meisten Kapitalanleger ihr Geld aus der Hand geben, ohne dafür einen Wert zurückzubekommen. Sie sind mit einem Rückzahlungsversprechen, das auf einem Stück Papier steht, zufrieden. Das kann ein Kontoauszug sein, ein Sparbuch, eine Versicherungspolice, ein Zertifikat, ein Optionsschein usw.

Es bedeutet andererseits, dass Geldanleger ihr Kapital in Sachwerte stecken, deren Erfolg auf Annahmen (Hoffnungen) beruht. So basiert z. B. die Renditeprognose einer vermieteten Immobilie auf der Annahme, dass keine Reparaturen notwendig werden und die Miete über viele Jahre immer pünktlich und in voller Höhe eingeht.

 

Fünf Kriterien für eine sichere Geldanlage

Falls Sie einmal überprüfen wollen, ob die Kapitalanlagen, die Sie gezeichnet haben oder deren Zeichnung Sie in Erwägung ziehen, in die Kategorie „sicher“ passen, dann messen Sie diese an den folgenden fünf Kriterien:

  1. Wird das eingesetzte Kapital durch eine werthaltige dingliche Sache abgesichert?
  2. Beträgt der Wert der dinglichen Sicherheit wenigstens 150 % zum Kapitaleinsatz?
  3. Haben Sie selbst Zugriff auf das Sicherungsgut, um es im Bedarfsfall zu verwerten?
  4. Besteht im Schadensfall ein Rechtsanspruch auf Ihre vorrangige Befriedigung?
  5. Können Sie Ihren Rechtsanspruch auch ohne lange und teure Klage durchsetzen?

Mit den besten Wünschen

Dr. Siegfried Kade

Achtung riskante Lebensversicherungen

Im Durchschnitt haben wir alle in Deutschland 1,2 Lebensversicherungen. Meist um für unser Alter vorzusorgen um sich auch etwas leisten zu können.

Dies kann jedoch gewaltig nach hinten losgehen, wenn man sich mal anschaut, was sich da für uns alle momentan zusammenbraut!

Tatsächlich ist das, was offiziell als kapitalbildende Lebens- oder Rentenversicherung bezeichnet wird schon fast (Trick-)Betrug zu nennen. Noch dazu von staatlicher Seite abgesegnet.

Ein bezeichnenderer Name nämlich wäre kapitalvernichtende Versicherung!

Dass Versicherer die den Großteil der ihnen anvertrauten Kundengelder in Fässer ohne Boden (Staatsanleihen von maroden Banken wie z.B. der WestLB sowie diverse Staatsanleihen krisengeschüttelter Staaten) ist mittlerweile allgemein bekannt.

Was die wenigstens jedoch wissen: Rund 2,5 Billionen versicherter Leistung stehen gerade einmal 650 Milliarden Deckungskapital gegenüber. Wie sollen diese Versprechen denn da eingelöst werden?

§ 89 VAG regelt dasZahlungsverbot und die Herabsetzung von Leistungen im Versicherungsaufsichtsgesetz.

Zusammengefasst sagt er folgendes aus:

  1. Ergibt sich bei Prüfung der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, können alle Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung verboten werden.
  2. Die Aufsichtsbehörde kann wenn nötig die Verpflichtungen des Versicherungsunternehmens herabsetzen. Die Verpflichtung der versicherten Personen jedoch zur Beitragszahlung bleibt bestehen!

Kurz also: Sie müssen weiter einzahlen und bekommen entweder weniger oder gar nichts mehr heraus. Ein Aussteigen ist dann laut Gesetz für Sie nicht mehr möglich. Einzahlungspflicht mit Auszahlungsstopp also.

 

Aber so etwas kann uns in Deutschland ja nicht passieren. Wie sind versichert. Auch Versicherungen sind versichert.

Richtig. Die Gesellschaft, die insolvente Versicherer auffängt heisst hierzulande Protektor AG.

Diese Auffanggesellschaft ist jedoch für das Auffangen einzelner Versicherer gemacht. Also eher für einen leichten Regen als für einen echten Schauer. Die finanziellen Mittel um gleich mehrere große Versicherer aufzufangen sind nicht gegeben – klar, wie denn auch, wenn die gesamte Branche nicht einmal genug Geld hat um ihren eigenen Verpflichtungen nachzukommen.

Was aber tun? Kündigen?

Nun, wie wir alle wissen, ist eine Kündigung meist mit Verlusten behaftet. Oftmals ist nach Inflationsbereinigung gerade einmal die Hälfte des eingezahlten Kapitals noch vorhanden. Also Augen zu und weiterzahlen, beitragsfrei stellen oder gar kündigen?

Ihnen hier richtig zu raten ist alleine wegen der rechtlichen Lage sehr schwierig.

Holen Sie Ihr Vermögen heraus realisieren Sie gegebenenfalls Verluste. Lassen Sie es im Vertrag, dann „profitieren“ Sie nicht nur von einer schlechten bis sogar negativen Verzinsung (in dem Fall wird das Geld weniger), sondern riskieren sogar nach Gesetzestext das einbezahlte Vermögen komplett zu verlieren. Dazu kann Sie sogar die Pflicht zum Weiterzahlen treffen.

Also lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende?

Diese Frage wird im Lager der Versicherungsvermittler, -Makler und all derer, die einfach eine Meinung zum Besten geben möchten weil sie mal irgendwo etwas gehört oder gelesen haben heiss diskutiert.

Fakt ist: Lebensversicherungen und Rentenversicherungen werden zunehmend riskante Geldanlagen.

 

Zudem sind Lebensversicherungen noch nicht einmal mehr lohnenswert.

Nicht nur der Zinssatz der Versicherungen schmilzt stetig wie Eis in der Sonne dahin. Was einem nämlich nicht gesagt wird: Dieser Zinssatz gilt nicht für die Summe, die Sie monatlich von Ihrem Konto einbezahlen!

Verzinst wird nämlich nur der sogenannte Sparanteil. Der Sparanteil ist – wie könnte es anders sein – niedriger als der Betrag, den Sie an den Versicherer abgeben.

Hier werden nämlich neben Vertriebs- und Verwaltungskosten auch die sogenannten biometrischen Risiken (wenn Sie z.B. einen Todesfallschutz vereinbart haben) abgezogen. Der Rest wird dann mit dem kläglichen aktuellen Zinssatz von sage und schreibe 1,25%. Effektiv oft ein Minusgeschäft für den Kunden.

 

Doch kommen wir zurück zur Gretchenfrage: Was tun?

Diese Entscheidung müssen Sie tatsächlich selbst treffen? Möchten Sie den Kopf in den Sand stecken und können mit „es wird schon nichts passieren“ gut schlafen oder realisieren Sie lieber einen Verlust, bereiten dem Ganzen ein Ende und schauen nach vorn um selbst Entscheidungen für den Schutz Ihres Vermögens zu treffen?

Vielleicht hilft Ihnen auch unsere Geldsicherheitscheckliste, die Sie hier downloaden können.

Was auch immer das Richtige für Sie ist: Nehmen Sie sich jetzt gleich vor, eine eigene Entscheidung zu treffen (ja, auch wenn die Entscheidung heisst nichts zu tun). Das Schlimmste, was Sie tun können ist diesen Artikel gelesen zu haben und keine selbstständige Entscheidung daraus treffen zu wollen.

 

Was meinen Sie zum Thema? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!