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Weltweite Währungsreform – kommt sie?

Leider werden Themen wie Währungsreform und Inflation selten bis nie an unseren Hochschulen gelehrt. Auch Staatsschulden sind  unglücklicherweise kein Thema – zumindest nicht in der schonungslosen Ehrlichkeit, wie sie gelehrt werden müssten um wirklich positive Änderungen erreichen zu können.

Für den amerikanischen Ökonom Martin Armstrong steht bereits nach seinem Studium definitiv fest, dass unser Währungssystem wie wir es kennen, kurz vor dem Zusammenbruch steht. Ja zwingend stehen muss. Armstrong hatte bereits sehr früh damit begonnen, sich mit der Geschichte der Weltwirtschaft zu beschäftigen und belegt seine Theorien anhand historischer Daten.

Der Ökonom hält eine Währungsreform für absolut unvermeidbar!

Dabei muss die Reform jedoch keinesfalls von einer Hyperinflation ausgelöst werden. Nach Armstrongs Meinung hat das Eine nicht zwingend das Andere zur Folge. Es gibt sogar in der Geschichte zahllose Beispiele, dass trotz enorm hoher und länger anhaltender Inflation die Währung eines Staates durchaus weiterbestehen kann. Die USA, in denen in den 70ern und 80ern die Inflationsrate um 20% lag, ist nur ein prominentes Beispiel dafür.

Hyperinflation, nach Armstrongs Definition, ist erst erreicht, wenn:

„Die betroffenen Staaten für Ihre Staatsanleihen keine Märkte/Abnehmer mehr finden können und (auch infolge dessen) diktatorische oder revolutionäre Regierungen die Wirtschaft kontrollieren.“

So pendeln Kapitalströme in extreme Richtungen und lösen einen wirtschaftlichen Schaden aus. Eine Währungsreform ist damit nicht mehr aufzuhalten.

So sieht der Ökonom Armstrong auch die aktuelle Lage in Hinblick auf Eurokrise und Wirtschaftskrise im aktuellen Europa. Als Folge fließt zu viel Geld in den Dollar und lässt diesen unverhältnismässig steigen. In der weiteren Folge werden Dollarkredite platzen und so wird die Krise in Dritteweltländer getragen, die Dollarkredite halten (und diese aufgrund des gestiegenen Kurses nicht mehr bedienen können).

Anfang des neuen Jahrtausends entstand durch die Eurokrise und Währungsangst ein teilweises Umdenken in der Bevölkerung. Euros wurde plötzlich in Gold und ausländische Währungen konvertiert und investiert. Eine Kapitalflucht. Dadurch wurde der Euro und weitere Währungen zermürbt.

Armstrong geht davoin aus, dass eine zweite starke Welle nur durch eine internationale Währungsreform aufgehalten werden könnte und somit der Zusammenbruch verhindert werden könne. Eine gewagte Theorie. Oder schon bald erschreckende Wirklichkeit?

Kommt es nun zu einer Hyperinflation der aktuell wichtigsten Währungen Dollar und Euro mit anschließender Deflation und daraufhin zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems? Dies bleibt abzuwarten.

Tritt dieser Fall ein, so ist eine weltweite Währungsreform wohl nicht mehr zu abzuwenden. Armstrongs Argumente zumindest scheinen absolut logisch und nachvollziehbar.

Bleibt zu hoffen, dass die Geldlenker dies ebenfalls rechtzeitig erkennen und das Ruder noch herumreissen.

 

Was ist Ihre Meinung? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!

Währungsreform – Alternative zur Staatsinsolvenz?

Reden wir über Staatsinsolvenzerfahren

Bereits 2010 gab es seitens der Bundesregierung Anregungen in der EU, Insolvenzverfahren für Staaten zu ermöglichen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass bereits vor über zwei Jahren die Möglichkeit eines Zusammenbruchs des Euros angedacht und somit auch für möglich gehalten wurde.
Im Grunde genommen kann ein Staatsinsolvenzverfahren nur ein Ziel haben und zwar den Zusammenbruch der Währung und die daraus folgenden Reform zu verhindern.

Stellt sich nur die Frage, warum diese Pläne zur Verhinderung nicht weiter verfolgt oder umgesetzt werden.

Der Europäische Rettungsschirm war damals bis Mitte 2013 befristet und die Zeit drängte. Inzwischen ist klar, dass Staaten wie Zypern oder Griechenland ihre Schulden nicht aus eigenem Antrieb zahlen können. Bedeutet das, dass langfristig der Zusammenbruch des Euros (Sie kennen ja das Problem mit der Eurokrise, die man einfach nicht in den Griff kriegen kann) gar nicht zu verhindern ist?

Um Bürger und Privatpersonen ausreichend vor den Folgen einer Währungsreform und vor dem totalen Verlust ihres Vermögens zu schützen, könnte ein Insolvenzverfahren für solche Staaten hilfreich sein.

Möglichkeiten der Prozedere , ähnlich anderen Insolvenzverfahren:
Bestimmen eines Insolvenzverwalters für die betroffenen Staaten, der das Recht hätte, die Verfügungsmacht der Regierungen über Bargeldbestände einzuschränken.
Ein Vollstreckungsschutz würde verhindern, dass Gläubiger ihre Forderungen via Kontopfändungen durchsetzen könnten.
Um eine neuerliche Krise zu verhindern, müsste es eine totale Reorganisation der Einnahmen und Ausgaben geben.
Herabsetzung der Schulden sowie anfallenden Zinsen per Beschluss, ermöglichen eine Schuldentilgung und nach Ablauf der Staatsinsolvenz, dem jeweiligen Staat eine schuldenfreie Zeit in Aussicht zu stellen.
Die Schuldenhöhe in einigen EU-Staaten hat eindeutig Dimensionen erreicht, die nicht mehr bezahlbar sind. Aus der Finanzgeschichte haben wir gelernt, dass in solchen Situationen immer große Währungsreformen durchgeführt wurden.

Anstelle einer Währungsreform könnte aber auch ein Insolvenzverfahren für den betroffenen Staat stattfinden, was wiederum zur Folge hätte, dass das private Vermögen von Unternehmen und Bürgern weitgehend unangetastet bliebe.

Die Kosten könnten dann auf diejenigen die ursächlich an der Krise Mitschuld tragen, nämlich die beteiligten Banken, aufgeteilt werden. Die Währung bliebe dabei unberührt und auf eine Reform könnte verzichtet werden.

Was wären die Folgen einer Staatsinsolvenz innerhalb der EU?

Die Zahlungsunfähigkeit eines Staates, wäre keine Gefahr mehr für die gemeinsame Währung und eine Währungsreform, die größtenteils den Bürgern schaden und Kosten bereiten würde, könnte abgewendet werden. Das könnte eine sinnvolle Lösung für die gesamte Euro-Zone sein.
Dies würde bestimmt zu einem völlig anderen Kreditvergabeverhalten jener führen, welche durch ihren lockeren Umgang sowie der Finanzierung schwacher Staaten diese ganze Krise erst heraufbeschworen haben. Sie würden sich für ihre Vergabe wohl an die Staaten wenden, die auch langfristig in der Lage wären, Kosten für Zinsen und Tilgung aufzubringen.
Das würde natürlich auch bedeuten, dass Staatsverschuldungen in diesem Ausmaß gar nicht mehr möglich wären, da es wesentlich schwieriger wäre an neue Kredite zu kommen oder eine Umverteilung der Schulden vorzunehmen.

Jahrtausendverschuldung und Hyperinflation

Weltweit sind unzählige Länder hoffnungslos verschuldet und leiden unter hoher Inflation. Bisher hatten wir keine vergleichare Situation. Manche Länder haben damit begonnen, mehr Geld zu drucken um das Wirtschaftssystem einigermaßen zu stabilisieren.
Wie wir aber wissen, führt das letztendlich unvermeidbar zu noch höherer Inflation und einer nicht abwendbaren Währungsreform. Die Politik sollte endlich auf die Experten hören, die schon seit Jahren dieses Horrorszenario vorhersagen. Ansonsten könnte es dazu führen, dass wir am Ende alle durch die Finger schauen.
Fazit

Um eine Währungsreform und deren absehbare Folgen erfolgreich zu vermeiden, wäre die Einführung eines Insolvenzverfahrens eine interessante Alternative, sofern diese richtig konstruiert und angewendet wird.
Verlustträger wären dann jene, die den insolventen Staaten großzügig Geld geliehen haben und die sowieso damit gerechnet haben, dass aufgrund der Gemeinschaftswährung die finanzstarken Länder als Sicherheit geradestehen werden.

Zu guter Letzt stellt sich die Frage, wer etwas gegen ein Insolvenzrecht haben könnte. Die Hochfinanz? Schließlich sind finanziell unabhängige Staaten nicht so leicht zu beeinflussen wie überschuldete Staaten und ein Insolvenzrecht wäre eine Exit-Strategie aus der misslichen Lage in der wir uns befinden.

 

Ich bin gespannt, Ihre Meinung darüber zu hören! Nutzen Sie das Formular unten:

Kennung auf Banknoten – ist der Euro bald nur noch Spielgeld? (Währungsreform)

Delikate Angelegenheit auf den Finanzmärkten

Die desolate Situation auf dem internationalen Kapitalmarkt ist mittlerweile jedem informierten Staatsbürger bekannt.
Finanzkatastrophen haben meist zur Folge, dass sie eine Serie von Spekulationen nach sich ziehen wie es zum Desaster kommen konnte und welche Maßnahmen zur Verhinderung die Verantwortlichen planen und ob eine Währungsreform insbesondere beim Euro naheliegend ist.
Weder der Euro noch eine in naher Zukunft mögliche Währungsreform sind vor Spekulationen sicher.

Böse Zungen behaupten sogar, dass der Untergang des Euro bei der Einführung bereits mit eingeplant wurde. Auf gut Deutsch heißt das: Die Verantwortlichen haben mit der Umstellung der Währung vorsorglich gleich auch eine Reform der Währung miteingeplant.
Sind ernst zu nehmende Anzeichen für eine geplante Währungsreform zu erkennen?

Es gibt Interpretationen, die eine eindeutiges „Ja“ auf diese Frage zulassen und meiner Meinung nach, einleuchtende Erklärungen und Beweise erbringen. Als einen dieser angedeuteten Beweise gelten die Eurobanknoten selbst.
Auf der Rückseite der Euroscheine findet sich eine Europa-Landkarte, die gänzlich ohne Grenzen dargestellt wird. Der Buchstabe der vor der Seriennummer auf dem Geldschein steht, gibt Auskunft darüber, wo die Banknote gedruckt wurde.

Für einen Laien ist es jedoch unmöglich festzustellen, in welchem Land die Banknote gedruckt wurde, da zum Beispiel für die Niederlande ein P, für Irland ein T und für Deutschland ein X steht.

Folgendes ist vor allen Dingen klar:
Es gibt keine technischen Probleme im Falle der Auflösung der Euro-Zone!

Im Falle einer Währungsreform müssen keine Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, oder Konten gesperrt werden.
Banknoten mit entsprechender Länderkennzeichnung zu den jeweiligen Staaten die vom Bankrott betroffen sind und deswegen aus der Währungsunion aussteigen müssen, werden kurzerhand aus dem Verkehr gezogen.

Somit könnte zumindest eine umfassende Währungsreform verhindert werden. Man sollte allerdings auch die Gefahr die darin verborgen liegt nicht unterschätzen. Das könnte nämlich auch zur Folge haben, dass derjenige, der noch Euronoten mit falschen Länderkürzeln in seiner Geldtasche hat, plötzlich nur noch wertloses Papier besitzt.

Was würde das im Detail für Jeden von uns heißen? Bei Bekanntwerden eines bevorstehenden Staatsbankrotts, empfiehlt es sich, so schnell wie möglich alle Geldscheine mit dem betreffenden Länderkürzel zurückzugeben.

Eine solche Teil-Entwertung von Banknoten einzelner Länder, wäre keine Währungsreform im herkömmlichen Sinne, könnte aber durchaus einen Verlust für jeden einzelnen EU-Bürger bedeuten.
Insbesondere dann, wenn wir aufgrund der uns nicht vorliegenden Informationen, gar nicht wissen um welche Länderkürzel es sich dabei handelt.

Reine Theorie?

Die Europäische Zentralbank hat auf Nachfrage erklärt, dass es sich bei den Länderkürzeln lediglich um für interne Zwecke aufgedruckte Merkmale handle, jedoch nicht um Sicherheitsmerkmale.

Dient diese Antwort zu unserer Beruhigung? Oder ist es ein Indiz dafür, dass die EZB vorausschauend die Möglichkeit geschaffen hat, bei Bedarf Banknoten ausgeschlossener Länder, einziehen zu können.

Denken wir noch einen Schritt voraus. Die Umstellung auf eine eigene Währung müssten die ausgeschlossenen Länder umsetzen. Dadurch verringern sich aber keine Schulden und Ihre wirtschaftliche Lage würde sich auch nicht verbessern, was zur Folge hätte, dass Währungsreform und Inflation bereits beim Austritt Realität werden und weitreichende Auswirkungen haben könnten. Eine bessere Lösung wäre dann eventuell doch eine Euro-Währungsreform.
Resultat
Es ist nicht mit Bestimmtheit zu sagen, dass im Europaraum von Anfang an eine Währungsreform miteingeplant war. Fakt ist, dass es aufgrund der Länderkürzel auf der Rückseite der Banknoten, im Falle einer Währungsreform technisch gesehen eine Option wäre, die betroffenen Scheine zu entwerten.
Ob es Wahres daran an ist wird sich schwer herausfinden lassen. Bei einer Währungsreform wäre es auf jeden Fall sicherer, wenn die korrekte Länderkennung auf den Banknoten aufgedruckt wäre.

Der Euro ist kein echtes Geld

Auch in Zeiten von Inflation, Finanzkrise, Eurokrise und zunehmender Instabilität des Euro ist dieser aktuell gesetzliches Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland und weiterer Länder.

Begleiten Sie mich bei einem Experiment? Nehmen Sie doch einmal Ihre Brieftasche heraus, öffnen Sie sie und holen einen 10, 20 oder 50-Euro-Schein heraus. Sehen Sie ihn sich an.

Was halten Sie in der Hand? Blöde Frage: Geld natürlich?!

Eine Eurolüge?

Ja, das dachte ich auch lange Zeit. Komisch nur: Das Wort „Banknote“, welches noch auf unserer guten alten DM prangte, findet sich auf keinem der Scheine mehr. Auch der Hinweis „Wer Geld nachmacht, verfälscht oder nachgemachtes oder verfälschtes Geld in Umlauf bringt, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren bestraft“, den wiederum unsere DM noch trug fehlt ebenfalls. Hm, langsam sollte es anfangen, einem komisch vorzukommen. Was man jedoch findet ist ein Copyright. Ein Kopierrecht… Wenn ich Euro-Scheine also fälsche, dann begehe ich keine Geldfälschung sondern Copyright-Verletzung?!?!

Nun, nicht, dass ich es gerne selbst ausprobieren möchte, doch das Ergebnis eines Prozesses hierzu würde mich durchaus interessieren. Wenn Sie hier also Lust haben… nein, bitte versuchen Sie sich nicht an solchen Tests!

Dann sehen wir mal, wer dem Emmitent ist. Wer also dafür haftet, dass dieser Papierschein auch einen echten Wert darstellt. Da steht nichts! Es finden sich die Buchstaben EZB, was auf „Europäische Zentralbank“ schließen lassen könnte. Ob die das wirklich sind und ob die das Design erfunden haben, die schönen Fraben ausgesucht haben, das Papier liefern oder eben das Copyright halten – all das steht hier nicht.

Wie halten wir es denn mit dieser Unterschrift auf dem Euro. Ok, wenn wir schon dabei sind, ein wenig Verschwörungstheorien zu schmieden, dann sehen wir uns doch einfach mal den holländischen Gulden an. Dieser trägt ganz genau die exakte Unterschrift (die ist übrigens von EZB-Chef Duisenberg) wie der 50,- € – Schein, den man uns zur Geldanlage anbieten möchte und gegen den wir echte Werte wie Gold, Silber und Immobilien eintauschen sollen. Der Dulden und dessen Unterschrift existiert bereits länger. Diese Unterschrift wurde lediglich als Faksimile hineinkopiert (hatten wir das nicht unter dem Thema „Fälschen“?) Was uns zum Problem bringt: Es gibt kein Original vom Euro! Schließlich ist das vermeintliche Original ja eine Fälschung. Es trägt keine echte Unterschrift.

Verwirrend. Und es wird nicht besser, wenn man tiefer gräbt!

Die EZB – und nehmen wir jetzt einfach mal an, damit ist die Europäische Zentralbank gemeint – ist… KEINE Regierungsorganisation. Es handelt sich dabei um eine private Bank! Natürlich hat sie ein Abkommen mit dem Staat. So hilft jeder jedem. Der Eine darf Geld drucken, der Andere kann sich günstüg entschulden. Sa kann und wird auch die Inflation gesteuert. Der Reichtumseffekt besser manipuliert werden.

Wir alle bezahlen also mit Papierzettelchen, die von einer privaten Institution herausgegeben werden (wenn Sie ein paar Voraussetzungen einhalten ist es Ihnen übrigens auch möglich, eine Bank zu eröffnen – Sie müssen dann nur noch den Deal aushandeln, Geld zu drucken… ok, vielleicht fehlen Ihnen und mir dazu ein paar wichtige Kontakte) und die durch … abgesichert sind. Ja, wodurch sind diese Scheine, gegen die wir Gold, Silber, Immobilien eintauschen, mit denen wir unsere Postsparbücher und die Konten unserer Kinder zu füllen versuchen eigentlich abgesichert?

Sie erraten es: NICHTS ausser heißer Luft. Dieses Zahlungsmittel, wie wir die krisengeschüttelte Währung Euro nennen dürfen, funktioniert nur, weil Sie und ich daran glauben, dass diese Zettelchen einen echten Wert darstellen. Noch…

Fiatgeld / Fiat Money

Beschäftigen wir uns heute mit dem Begriff Fiat Geld: Hier erst einmal die Definition von Wikipedia dazu:

„Fiatgeld (auch englisch Fiat money) ist ein Objekt ohne intrinsischen Wert, das als Tauschmittel dient. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, das z. B. als Tabak, Reis, Gold oder Silber neben dem äußeren Tauschwert auch einen intrinsischen (Waren-)Wert hat, der unabhängig von Regierungserlässen ist, solange damit bezahlt werden darf.

Moderne Währungssysteme legen den Wert der Währung nicht zu einer offiziellen Rate mit einem Rohstoff fest. Stattdessen wird der Wert über die Macht der Regierung gesichert.Durch eine gesetzliche Festlegung als Zahlungsmittel in einer Währungsverfassung alleine erlangt es aber nicht zwangsläufig die Eigenschaften von Geld, erst durch die allgemeine Akzeptanz von Handelspartnern (Zahlern, Beziehern) auch hinsichtlich Wert und Kurs der Währung.“

Doch was bedeutet das im Klartext?

Nun FiatGeld ist laut Definition gar kein Geld. Es hat nicht die Qualität von rechtlich gültigem Geld!!! Das sind nämlich laut Gesetz nur Münzen und Scheine. Wie bitte? Das heisst, wenn Sie Geld zur Bank bringen und auf Ihr Konto einzahlen ist es weg. Nun ja, laut Gesetz: JA!

Auf Ihrem Konto haben Sie nämlich nur Bits und Bytes, nur elektronische Signale. Keine Münzen, keine Scheine, kein Geld also. Erschreckend! Sie bringen Geld und die Bank konvertiert es in wertlose elektronische Signale.

Zur Ehrenrettung der Banker: Ich bin selbst gelernter Banker und kann Ihnne versichern, dass man das dort nicht gesagt bekommt. Die tun das also nicht absichtlich und auch nicht um Ihnen Böses zu tun. Die sind auch Opfer des Systems. Das heisst auch: Sie wissen jetzt schon mehr, als viele Banker 🙂

Was tut die Bank denn damit? Nun, die darf, unter Einhaltung einer Mindestreserve, neues elektronisches Geld erzeugen. Schulden also! Kein echtes Geld! (und selbst diese Bytes sind nicht einmal sicher – siehe auch Einlagensicherungsfonds)

Mindestreserve? Ja, aktuell 8%, das heisst, die Bank darf ein Vielfaches dessen ausleihen, was sie gebracht bekommt (und in wertlose Bytes umwandelt) – so schafft man Geld aus dem Nichts. Wie der Name sagt: FIAT Geld – lat. für es werde, es geschehe.

Aber die Bank hat ja wenigstens 8% Eigenkapital?! Oder??? Auch da muss ich Sie leider enttäuschen. Dieses System der Geldvernichtung ist nahezu perfekt: Dieses Eigenkapital darf zum Beispiel eine Schuldverschreibung einer anderen Bank oder des Deutschen Staates sein und die besteht… Sie erraten es: Aus FIAT Geld – also aus elektronsichen Informationen. Das System kann (und das tut es auch) sich problemlos ohne jeglichen echten Wert stets weiter aufblähen.

Ob das nicht zu einer Eurokrise, einer Wirtschaftskrise, Inflation und Schlimeren führt? Selbstverständlich tut es das. Leider ist das die zwingende Folge.

Unser Geld ist heute also nur noch eine reine Vertrauenssache, eine Glaubenssache. Eine Religion sozusagen. Eine staatlich verdordnete Zwangsreligion. Da Ihnen dies niemand offen sagt, eine staatliche Geheimreligion also.

Das fühlt sich nun aber doch ein wenig nach Panikmache an, Herr Promm, höre ich Sie sagen. Ein wenig nach Verschwörungstheorie.

Ich kann das gut nachfühlen! Leider ist es keine Theorie. Und die Verschwörung: Nun, greifen wir doch gleich nochmal auf Wikipedia zurück. Dort lesen wir

„Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.“

Also gut, es ist definitiv eine Verschwörung. Noch dazu eine verdammt gut gemachte!

Unser Geld ist keine Materie, kein echter Wert, noch nicht mal Geld, wenn man nach gesetzlicher Definition geht. Unser Geld ist nichts als Schulden!