Eric Promm

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Der Einlagensicherungsfonds – vermeintliche Sicherheit

Der Einlagensicherungsfonds sichert gesetzlich mindestens 100.000,- € eines Sparers bei seiner Bank oder Sparkasse gesetzlich gegen Verlust ab. Bei einer Bankenkrise wird er uns schützen. Das glauben wir – Doch das ist FALSCH!

Und dieses Denken wird von Banken und Politik unterstützt und soll uns in falscher Sicherheit wiegen. Es ist schlichtweg eine jedoch nicht mehr als Valium für´s Volk!

Was aber sagt denn das Bundesministerium zu diesem Thema?„Die Einlagensicherung gewährleistet in einem gewissen Umfang die Rückzahlungsansprüche der Kunden eines Kreditinstituts, falls die jeweilige Bank nicht in der Lage sein sollte, die Einlagen des Kunden zurückzuzahlen.“

„Gewisser Umfang“ also. Was soll dieser „gewisse Umfang“ denn genau sein? Und vom Staat – keine Rede!

Klar, alle privaten Banken zahlen regelmäßig in diesen Fonds ein. Er, der Einlagensicherungsfonds, wird durch die KFW verwaltet und die untersteht der BaFin.

Was aber bringt nun der Einlagensicherungsfonds im Ernstfall? Und für den ist er ja ausgelegt. Der Ernstfall ist sein einziger Zweck. Genau hier bekommen wir ein Problem: Man weiß es nicht!

Auf die Nachfrage, wie denn der aktuelle Stand der Einzahlungen ist: Betretenes Schweigen – keine Antwort. Unglaublich!

Expertenschätzungen weissagen, dass bereits nach der Pleite von einer einzigen großen Bank die kompletten Rücklagen dieses Sicherungsfonds aufgebraucht sein werden.Eine Bankenkrise gar nicht erst zu erwähnen.

Sicherheit? In keinester Weise!

Anstelle Ihre Einlagen bei den Banken zu sichern soll diese Aktion von Banken und Politik Ihnen also nur die Sicht auf die echten Gefahren vernebeln.

Reiben Sie sich den Sand, der hier geworfen wird, aus den Augen. Wedeln Sie den Rauch weg und werfen Sie einen Blick auf die echten Sicherheiten, die Banken Ihnen zu bieten haben. Welche Sicherheiten fragen Sie? Ja, welche Sicherheiten… es wäre wirklich schön, wenn ich Ihnen hier eine Aufzählung geben könnte… doch nachdem der Rauch verzogen ist sehen wir alle eben nur, dass nichts mehr da ist!

Der Euro ist kein echtes Geld

Auch in Zeiten von Inflation, Finanzkrise, Eurokrise und zunehmender Instabilität des Euro ist dieser aktuell gesetzliches Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland und weiterer Länder.

Begleiten Sie mich bei einem Experiment? Nehmen Sie doch einmal Ihre Brieftasche heraus, öffnen Sie sie und holen einen 10, 20 oder 50-Euro-Schein heraus. Sehen Sie ihn sich an.

Was halten Sie in der Hand? Blöde Frage: Geld natürlich?!

Eine Eurolüge?

Ja, das dachte ich auch lange Zeit. Komisch nur: Das Wort „Banknote“, welches noch auf unserer guten alten DM prangte, findet sich auf keinem der Scheine mehr. Auch der Hinweis „Wer Geld nachmacht, verfälscht oder nachgemachtes oder verfälschtes Geld in Umlauf bringt, wird mit einer Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren bestraft“, den wiederum unsere DM noch trug fehlt ebenfalls. Hm, langsam sollte es anfangen, einem komisch vorzukommen. Was man jedoch findet ist ein Copyright. Ein Kopierrecht… Wenn ich Euro-Scheine also fälsche, dann begehe ich keine Geldfälschung sondern Copyright-Verletzung?!?!

Nun, nicht, dass ich es gerne selbst ausprobieren möchte, doch das Ergebnis eines Prozesses hierzu würde mich durchaus interessieren. Wenn Sie hier also Lust haben… nein, bitte versuchen Sie sich nicht an solchen Tests!

Dann sehen wir mal, wer dem Emmitent ist. Wer also dafür haftet, dass dieser Papierschein auch einen echten Wert darstellt. Da steht nichts! Es finden sich die Buchstaben EZB, was auf „Europäische Zentralbank“ schließen lassen könnte. Ob die das wirklich sind und ob die das Design erfunden haben, die schönen Fraben ausgesucht haben, das Papier liefern oder eben das Copyright halten – all das steht hier nicht.

Wie halten wir es denn mit dieser Unterschrift auf dem Euro. Ok, wenn wir schon dabei sind, ein wenig Verschwörungstheorien zu schmieden, dann sehen wir uns doch einfach mal den holländischen Gulden an. Dieser trägt ganz genau die exakte Unterschrift (die ist übrigens von EZB-Chef Duisenberg) wie der 50,- € – Schein, den man uns zur Geldanlage anbieten möchte und gegen den wir echte Werte wie Gold, Silber und Immobilien eintauschen sollen. Der Dulden und dessen Unterschrift existiert bereits länger. Diese Unterschrift wurde lediglich als Faksimile hineinkopiert (hatten wir das nicht unter dem Thema „Fälschen“?) Was uns zum Problem bringt: Es gibt kein Original vom Euro! Schließlich ist das vermeintliche Original ja eine Fälschung. Es trägt keine echte Unterschrift.

Verwirrend. Und es wird nicht besser, wenn man tiefer gräbt!

Die EZB – und nehmen wir jetzt einfach mal an, damit ist die Europäische Zentralbank gemeint – ist… KEINE Regierungsorganisation. Es handelt sich dabei um eine private Bank! Natürlich hat sie ein Abkommen mit dem Staat. So hilft jeder jedem. Der Eine darf Geld drucken, der Andere kann sich günstüg entschulden. Sa kann und wird auch die Inflation gesteuert. Der Reichtumseffekt besser manipuliert werden.

Wir alle bezahlen also mit Papierzettelchen, die von einer privaten Institution herausgegeben werden (wenn Sie ein paar Voraussetzungen einhalten ist es Ihnen übrigens auch möglich, eine Bank zu eröffnen – Sie müssen dann nur noch den Deal aushandeln, Geld zu drucken… ok, vielleicht fehlen Ihnen und mir dazu ein paar wichtige Kontakte) und die durch … abgesichert sind. Ja, wodurch sind diese Scheine, gegen die wir Gold, Silber, Immobilien eintauschen, mit denen wir unsere Postsparbücher und die Konten unserer Kinder zu füllen versuchen eigentlich abgesichert?

Sie erraten es: NICHTS ausser heißer Luft. Dieses Zahlungsmittel, wie wir die krisengeschüttelte Währung Euro nennen dürfen, funktioniert nur, weil Sie und ich daran glauben, dass diese Zettelchen einen echten Wert darstellen. Noch…

Fiatgeld / Fiat Money

Beschäftigen wir uns heute mit dem Begriff Fiat Geld: Hier erst einmal die Definition von Wikipedia dazu:

„Fiatgeld (auch englisch Fiat money) ist ein Objekt ohne intrinsischen Wert, das als Tauschmittel dient. Das Gegenteil von Fiatgeld ist Warengeld, das z. B. als Tabak, Reis, Gold oder Silber neben dem äußeren Tauschwert auch einen intrinsischen (Waren-)Wert hat, der unabhängig von Regierungserlässen ist, solange damit bezahlt werden darf.

Moderne Währungssysteme legen den Wert der Währung nicht zu einer offiziellen Rate mit einem Rohstoff fest. Stattdessen wird der Wert über die Macht der Regierung gesichert.Durch eine gesetzliche Festlegung als Zahlungsmittel in einer Währungsverfassung alleine erlangt es aber nicht zwangsläufig die Eigenschaften von Geld, erst durch die allgemeine Akzeptanz von Handelspartnern (Zahlern, Beziehern) auch hinsichtlich Wert und Kurs der Währung.“

Doch was bedeutet das im Klartext?

Nun FiatGeld ist laut Definition gar kein Geld. Es hat nicht die Qualität von rechtlich gültigem Geld!!! Das sind nämlich laut Gesetz nur Münzen und Scheine. Wie bitte? Das heisst, wenn Sie Geld zur Bank bringen und auf Ihr Konto einzahlen ist es weg. Nun ja, laut Gesetz: JA!

Auf Ihrem Konto haben Sie nämlich nur Bits und Bytes, nur elektronische Signale. Keine Münzen, keine Scheine, kein Geld also. Erschreckend! Sie bringen Geld und die Bank konvertiert es in wertlose elektronische Signale.

Zur Ehrenrettung der Banker: Ich bin selbst gelernter Banker und kann Ihnne versichern, dass man das dort nicht gesagt bekommt. Die tun das also nicht absichtlich und auch nicht um Ihnen Böses zu tun. Die sind auch Opfer des Systems. Das heisst auch: Sie wissen jetzt schon mehr, als viele Banker 🙂

Was tut die Bank denn damit? Nun, die darf, unter Einhaltung einer Mindestreserve, neues elektronisches Geld erzeugen. Schulden also! Kein echtes Geld! (und selbst diese Bytes sind nicht einmal sicher – siehe auch Einlagensicherungsfonds)

Mindestreserve? Ja, aktuell 8%, das heisst, die Bank darf ein Vielfaches dessen ausleihen, was sie gebracht bekommt (und in wertlose Bytes umwandelt) – so schafft man Geld aus dem Nichts. Wie der Name sagt: FIAT Geld – lat. für es werde, es geschehe.

Aber die Bank hat ja wenigstens 8% Eigenkapital?! Oder??? Auch da muss ich Sie leider enttäuschen. Dieses System der Geldvernichtung ist nahezu perfekt: Dieses Eigenkapital darf zum Beispiel eine Schuldverschreibung einer anderen Bank oder des Deutschen Staates sein und die besteht… Sie erraten es: Aus FIAT Geld – also aus elektronsichen Informationen. Das System kann (und das tut es auch) sich problemlos ohne jeglichen echten Wert stets weiter aufblähen.

Ob das nicht zu einer Eurokrise, einer Wirtschaftskrise, Inflation und Schlimeren führt? Selbstverständlich tut es das. Leider ist das die zwingende Folge.

Unser Geld ist heute also nur noch eine reine Vertrauenssache, eine Glaubenssache. Eine Religion sozusagen. Eine staatlich verdordnete Zwangsreligion. Da Ihnen dies niemand offen sagt, eine staatliche Geheimreligion also.

Das fühlt sich nun aber doch ein wenig nach Panikmache an, Herr Promm, höre ich Sie sagen. Ein wenig nach Verschwörungstheorie.

Ich kann das gut nachfühlen! Leider ist es keine Theorie. Und die Verschwörung: Nun, greifen wir doch gleich nochmal auf Wikipedia zurück. Dort lesen wir

„Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.“

Also gut, es ist definitiv eine Verschwörung. Noch dazu eine verdammt gut gemachte!

Unser Geld ist keine Materie, kein echter Wert, noch nicht mal Geld, wenn man nach gesetzlicher Definition geht. Unser Geld ist nichts als Schulden!

Wie sicher ist ein Bausparvertrag?

„Papi, wenn ich groß bin will ich auch mal Spießer werden!“, so sehen wir es im Fernsehen. Der Koonsument des toll gemachten Spots setzt Speißertum mit Sicherheit gleich und Sicherheit ist doch genau das, wonach man in diesen Tagen von Eurokrise und Finanzkrise sucht.

Doch ist Bausparen eine gute Investition?

Eine Frage, die sich mittlerweile viele Bausparer zurecht stellen, ja stellen müssen!

Bei einem Bausparvertrag handelt es sich um einen Geldwert. Das Guthaben kann jederzeit durch Inflation und Währungsreform beeinflusst werden. Bei Geldwertverfall ist es vergleichbar mit einem Sparbuch und es kann und wird in den allermeisten Fällen zwingend zu einem jährlichen Minus kommen.
Eine Reformation der Währung bringt sogar noch größere Verluste mit sich. Bei der Umrechnung des Guthabens in eine neue Währung, weiß man nie wie das Ergebnis aussieht. Was man allerdings aus der Erfashrung bereits sagen kann: Der Verbraucher – also Sie und ich – schneidet in aller Regel ziemlich schlecht dabei ab!  Verbraucherschützer wie weisen darauf hin, dass ein klassischer Bausparer mit Darlehen nur dann sinnvoll ist, wenn das Darlehen in absehbarer Zeit gebraucht wird. Ist dies nicht der Fall, kann dies zu einem großen Schaden führen. Und selbst wenn das Darlehen gebraucht wird ist die Entscheidung in Zeiten von Finanzkrise und Eurokirse nicht mehr wirklich eindeutig.

Was spricht denn für einen solchen Bausparvertrag

Schon vor Abschluss steht die Höhe des Kreditzinses fest, was für einen Bausparvertrag spricht. Dies ist jedoch nur von Bedeutung, wenn der Kreditzins des Bausparvertrages niedriger ist, als der Kreditzins den Sie bei einer gewöhnlichen Bank erhalten würden.

Wie sehen die Nachteile eines Bausparvertrages genau aus?

Weist der Bausparvertrag einen höheren Kreditzins als der freie Markt auf, und Sie nehmen einen Kredit am freien Markt auf, kündigen Ihren Bausparvertrag und lassen sich das Ersparte auszahlen, dann käme Ihnen das am Ende sehr teuer. Abschlußgebühren werden natürlich auch nicht erstattet.
Bekommen Sie zudem- wie bei einem Bausparvertrag üblich –  auch einen schlechten Guthabenzins während der sogenannten Ansparphase, dann sind auch hier die Karten schlecht für Sie. Ihr Geld hätte deutlich besser investiert werden können. Der Bausparer als Geldanlage hat in den allermeisten Fällen ausgedient.

Die Moral von der Geschichte

Im Endeffekt ist ein Bausparer ein Wagnis. Dieses kann entweder zu Gewinn oder zu Verlust führen. Als Geldanlage taugt er selten. Ist der Kreditzins bei der Bank höher als beim Bausparvertrag, dann haben Sie gewonnen. Ist es andersrum, dann machten Sie Verluste.

Bausparen bei Inflation

Inflation versursacht normalerweise das Steigen von Kreditzinsen. Deswegen kann es durchaus sinnvoll sein sich einen niedrigen Kreditzins zu sichern. Ein Bausparvertrag macht bei starkem Geldwertverfall also mehr Sinn. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Sie eine Ansparphase haben. Und ein Geldwertverfall führt zu einer Wertverminderung in der Ansparphase. Man kann vorher also nur schwerlich eine Prognose machen ob es wirklich so rentabel ist.

Zahlungsfähigkeit – der Guthabenzins ist wichtig!

Zahlreiche Investoren sind im Besitz eines halbwegs brauchbaren Bausparers mit Zinserträgen von 3%. Können Sie diese Zahlungsfähigkeit aufrechterhalten, dann lösen Sie den Bausparvertrag nicht auf. Behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass es keine garantierte und sichere Geldanlage ist! Auf Dauer gesehen sollten Sie hier Aufmerksamkeit bewahren, da auch ein hoher Guthabenzins von 3%, bei Inflation nicht standhält. Selbst in der heutigen Zeit einer nominell niedrigen Inflation (und Sie wissen vielleicht bereits, dass ich die offiziellen Werte hier mehr als infrage stelle) und einer Verzinsung von sagenhaften 3% sparen Sie sich bereits ärmer!

Bilanz

Bei Geldwertverfall gibt es keine sichere Antwort darauf, ob ein Bausparvertrag rentabel ist. Legt man einen Bausparvertrag als Geldreserve an ist eine gute Guthabenverzinsung essentiell. Findet jedoch eine Währungsreform statt kann und wird es zu sehr großen Verlusten kommen. Bis hin zu einem Komplettverlust, denn vergessen wir nicht: Auch eine Bausparkasse ist letztendlich eine Art Bank. Sie hat oftmals keine echten Werte und das Geschäft ist daher auf Vertrauen und Garantien aufgebaut. Vertrauen schwindet jedoch bei einer echten Krise sehr schnell dahin…

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Bausparverträgen? Bitte lassen Sie mich im Kommentarfeld unten daran teilhaben.

Wie und in was soll ich 10.000,- € investieren?

Wie soll ich mein Geld anlegen? Was soll, was kann man denn heute noch machen? Diese und ähnliche Fragen erreichen mich fast täglich.

Stellen Sie diese Frage zehn Finanzberatern, so erhalten Sie meist zehn direkt Antworten. Leider! Und das sogar in Zeiten einer Finanzkrise, einer Eurokrise, wie wir sie ja immer noch aktuell haben. Unglaublich! Denn wer hier pauschal und direkt meint antworten zu können hat – und wir sprechen hier wirklich von gelernten Finanzberatern – eine Trefferquote von unbeschreiblichen 3%!

Vergleichen Sie es mit einem Autokauf. Fragen Sie einen Verkäufer: Ich habe zehntausend Euro (ersetzen Sie die Zahl gerne durch die Euromenge Ihrer Wahl). Welches Auto soll ich kaufen… nun sollte dieser Fragen stellen!

Fragen? Wieso Fragen? Ich will mich nicht über mein Leben mit dem Berater unterhalten. Ich will Geld anlegen!

Nun, zurück zum Vergleich mit dem Autokauf: Die Fragen, die nun kommen sollten sind solche in der Art wie: Haben Sie Familie oder sind Sie Single, müssen Sie viel transportieren oder möchten Sie den Wagen nutzen, um am Wochenenden mit der oder dem Liebsten Ausflüge in die Berge zu machen.

Was würde denn auch eine Großfamilie mit einem Zweisitzer-Sportwagen anfangen oder im Umkehrschluss ein sportlicher Single mit einem Kleinbus?

Da schließt sich der Kreis zu unserer Geldanlage. Gerne nenne ich es auch Investmentvehikel. Warum Vehikel? Weil ein solches Sie vom aktuellen Punkt A zum gewünschten Punkt B bringt.

Investieren, bzw. Geldanlagen ist also mehr als ein kurzer Rat. Es hat mit Ihrer persönlichen Einstellung zu tun. Es ist ein persönlicher Plan. So kommt es auch, dass Sie sich durch Fragen „Wie lange soll das Geld angelegt werden, vertrauen Sie Banken, vertrauen Sie dem Euro, wie ist Ihre Risikoneigung…“ und ein paar mehr selbst erst einmal klar werden, wohin Sie denn mit Ihrer Geldanlage wollen.

Das ist auch für Sie der erste und wichtigste Punkt: Nur, wenn Sie selbst wissen, was Sie möchten, dann kann ein Finanzberater Ihnen dabei helfen, den passenden Weg zu finden. Die Richtung müssen Sie vorgeben. So kann man Sie auch nicht so einfach in unsinnige und unseriöse Anlagen „hineinquatschen“.

Leider planen wir Deutschen oft unseren Urlaub deutlich besser als unsere finanzielle Zukunft. Niemals würde es uns passieren, dass wir am Flugschalter stehen und sagen „Ein Ticket bitte“, „Wohin? Äh, keine Ahnung, das müssen Sie doch wissen…“. Wir wissen, wo wir hin wollen. Diese tolle Landschaft, der kleine Italiener am See, die Pension mit dem schönen Meerblick, das tolle Mittelmeerklima. Doch beim Thema Geld hört die Planung leider meist auf.

Auch ist es vernünftig, dass Sie mit steigendem Vermögen mehr als ein Vehikel benötigen werden.

Verlieben Sie sich also auf keinen Fall in Ihre Geldanlagen! Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Ziele sich vielleicht verändert haben, an Ihre Lebensplanung angepasst werden müssen und ob die Investments noch der aktuellen Zeit entsprechen. So sind zum Beispiel Lebens- oder Rentenversicherungen in den heutigen Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise einfach oft nicht mehr die richtige Wahl. Edelmetalle sind meist die heutige Versicherung gegen Crash und Inflation. Sie waren früher mal eine vernünftige Anlage und sind doch heute oft sogar gefährlich für Ihr Vermögen.

Also hier die Kurzformel:

1. Überlegen Sie: Wo möchte ich hin? Was ist mein Ziel?
2. Finden Sie die dafür passenden Vehikel
3. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen

Und: Wissen alleine hilft noch nichts. Fangen Sie an. Beginnen Sie Ihre Reise. Heute. Jetzt!

Die Zins-Verschwörung

Eine Verschwörung (Lehnübersetzung von lat. coniuratio; auch: Konspiration) ist ein heimliches Bündnis mehrerer Personen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen; dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.

 

Wann endlich steigen die Zinsen? Noch lange nicht!
Warum denn? Weil sonst viele Schuldner (und hier reden wir auch von Staaten) pleite gehen würden!
Was steht auf dem Spiel? Nicht weniger als Ihre finanzielle Freiheit!

Die Zinsen sind nahe null – Geld bringt keine Rendite mehr! Die Sparer sind die Dummen! Das ist leider die harte Realität in Deutschland in diesen Zeiten!

Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen bringen heute meist überhaupt nichts mehr. Die Gebühren übersteigen die Rendite. Sicherheit? Fehlanzeige! Dabei ist dies doch sehr oft die einzige Form der Altersvorsorge der Deutschen. Leider ist auch ein Fest- oder Tagesgeld bei Ihrer Bank keine Alternative. Nach Verzinsung fragen Sie dort bergeblich. Zudem die Probleme mit dem Einlagensicherungsfonds, die jegliche Sicherheitsaspekte lügen strafen.

Dabei besitzen wir Deutschen stolze 5 Billionen Euro an Sparvermögen. Davon alleine 4 Billionen in Schuldpapieren wie Bundesnleihen, auf Sparbüchern Girokonten oder Festgeldern. Diese bringen so gut wie keine Rendite mehr. Aber wen kümmert´s? Erstaunlicherweise sehr wenige!

Geht es um die Mütterrente oder die Rente ab 63, werden 1,3% mehr Rente versprochen, dann hängt Deutschland an den Mündern der Politiker. Wird der Leitzins um weitere 0,3% gesenkt, interesiert das niemanden. Dabei betrifft das Erstere nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung tatsächlich und macht dann gerade mal 1 bis 3 Euro monatlich mehr in der Tasche aus. Das Letztere, die Unrentabilität des Sparens, kostet und Deutsche Anleger jedes Jahr Milliarden!

Der Deutsche beschäftigt sich nicht gerne tiefer mit der Materie Geld. Da vertraut man seit Jahrzehnten auf seine Bank. „Die werden das für mich schon machen!“ hört man. Was für die letzten Dekaden gut funktioniert hat, ist ein riskantes Spiel in Zeiten der Eurokrise und Finanzkrise.

Seit der Währungsunion sanken die Zinsen. Damit einhergehend – zumindest anfangs – auch die Inflation. Das Letzte ist Geschichte. Die Inflation steigt – doch das wird uns verschwiegen. Dann kam die Finanzkrise. Staaten machten Schulden um kranke Banken zu stützen. Die Zentralbank senkt ihre Zinsen schrittweise tiefer und tiefer. Weil das alles noch nicht hilft, kauft sie in großem Stil Staatsanleihen moaroder Euroländer auf. Das heißt nichts anderes, als dass nahezu unbegrenzt Geld in diese Länder „hineingepumpt“ wird.

Was würde nun also passieren, wenn die Zinsen erhöhr werden? Klar: Diese bereits schwachen Länder könnten die Zinsen nicht mehr bezahlen. Sie müssten sich entschulden. Die Zinsen dürfen, ja können also gar nicht erhöht werden! Die Sparer sind die Dummen, denn niedrige Zinsen sind ja auch eine Art Steuer. Sie bekommen einfach weniger bis nichts für Ihr Geld.

Das Heil also in Aktien suchen? Der Wealth Effekt zumindest gaukelt uns dies ja zeitweise vor. Doch: In den letzten 12 Jahren ist der Aktienmarkt bereits zweimal massiv eingebrochen; hat komplette Vermögen vernichtet.

Selbst Edelmetalle wie Gold sind bereits in den Kursen massiv manipuliert worden. Trotzdem eine Alternative zumindest für Menschen mit längerer Ausrichtung.

Kein Wunder also, dass sich die Mehrheit der Deutschen lieber an die gesetzliche Rente klammern, als sich mit dem Thema Vermögen und Zinsen zu beschäftigen! Schließlich sind angemessene Zinsen passé. Dass Zentralbanken und Regierungen für Sicherheit und Stabilität sorgen? Ebenfalls passé! Ganz im Gegenteil: Heute wird beherzt eingegriffen, wenn die Zinsen für einen großen Schuldner, wie eben jene maroden Euroländer, zu hoch sind. Dies alles verstärkt jedoch im Endeffekt die Finanzkrise und Eurokrise nur noch weiter.

Ein Umdenken ist also nötig!

Je jünger, desto radikaler muss die althergebrachte Anlagementalität infrage gestellt werden. Weg von den Forderungen und theoretischem Vermögen wie Bankguthaben, Versicherungen und auch (Staats-)Anleihen. Hin zu echten (Sach-)Werten. Natürlich gelten auch Geldanlagen, die mit echten Sachwerten hinterlegt sind, wie zum Beispiel die der LION UK PRime Estates Ltd. Doch solche Geldanlagen sind extrem selten. Zu groß ist die Anzahl der Abzocker.

Das Problem mit der Altersarmmut wird sich verschärfen. Dafür gibt es neben der weithin bekannten Alterspyramide (es gibt sehr bald deutlich mehr Alte, mehr Rentenbezieher als Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicehrung) natürlich auch Gründe wie den Wealth Effekt, steigende Arbeitslosigkeit und der Unrentabilität von Lebens- und Rentenversicherung. Um nur ein paar zu nennen.

Die richtige Zeit zu handeln

Nur wer jetzt umdenkt, sich nicht gedankenlos Schuldscheine in Form von Staatspapieren, unnütze Lebens- oder Rentenversicherungen oder Sparkonten seiner Bank („Wie haben ja den Einlagensichericherungsfonds!“) als Valiumpflaster aufdrehen lässt sondern echte Werte oder werthaltige Anlagen besitzt, kann der Zukunft entspannt entgegensehen. Er wird der Zins-Verschwörung zucht zum Opfer fallen.

Die RÜRUP-Rente als Rentenlösung?

Die Rente ist sicher!“ wir alle kennen diesen Ausspruch – und leider auch dessen mangelhaften Warheitsgehalt!

Mittlerweile wissen wir alle, dass wir selbst aktiv werden müssen. Selbst zusätzlich vorsorgen müssen, wenn es im Alter eben nicht nur trocken Brot sein soll. Eurokrise und Finanzkrise machen die Situation sicherlich auch in Zukunft nicht besser. Doch wie sorge ich richtig vor?

Ist die Rürup-Rente die Lösung?

Die Rürup-Rente ist sozusagen die „kleine“ Ausführung der Riester-Rente. Hier dürfen nun auch Selbständige und Freiberufler steuergefördert für ihre Rente vorsorgen. Auch wenn bei Riester die Förderung höher (hier ist der Beitrag unter bestimmten Voraussetzungen zu 100% abzugsfähig, zudem gibt es Zulagen) ist, so hat Rürup durchaus auch seinen Charme: Die steuerliche Abzugsfähigkeit begann im Jahre 2005 mit 60% und steigt in 2%-Schritten jährlich bis hin zur 100%igen Absetzbarkeit im Jahre 2040.

Für Arbeitnehmer gilt also: Erst Riester voll ausnutzen und dann mit Rürup ergänzen.

Was passiert aber mit Ihrem Rürup-Vertrag bei einer Währungsreform?

Wichtig ist nämlich zu wissen: Sie kommen definitiv erst mit 60 an Ihr Geld. Eine frühere Kündigung ist nicht möglich. Keine Ausnahmen! Auch erfolgt die Auszahlung nur als lebenslange Rente (Teil-Sofortauszahlung ist dabei manchmal möglich). Vererben, Übertragen oder Beleihen ist nicht möglich!

Dies sind Nachteile, die es zu beachten gilt. Ein Vergleich zu einer Anlage z.B. in Edelmetalle oder andere flexible Anlagen sollte also in Betracht gezogen werden. Eine herkömmliche Lebensversicherung oder Rentenversicherung ist dabei oft kein Thema, alleine schon aufgrund der schlechten Verzinsung. Das Selbe gilt für Tagegelder und Festgelder. Dazu kommt die Unsicherheit bei Banken und die nur trügerische Sicherheit durch den Rettungsfonds.

Bei der Rürup-Rente wird also konkret das Guthaben vor Rentenbeginn in festverzindliche Wertpapiere wie Bundesschatzbriefe und Staatsanleihen umgeschichtet und von da an monatlich an Sie ausbezahlt. Ein Mitspracherecht haben Sie hierbei nicht.

Sollte nun also eine Währungsreform kommen oder der Staat sich anderweitig entschulden, wird das zu einem ernsthaften Problem werden! Die Vergangenheit hat uns gelehrt, dass es bei einer so langen Laufzeit (schließlich kommen Sie ja erst definitiv mit 60 an Teile Ihres Geldes) die Wahrscheinlichkeit einer Währungskrise bei gut 96,3% liegt!

Die Sterbetafeln benachteiligen Sie

Weil das alles aber nicht genug ist, kalkulieren die Lebensversicher zudem mit für Sie sehr ungünstigen Sterbetafeln. Dort wird von längeren Lebenszeiten ausgegangen als zum Beispiel bei Risikoversicherungen.

Was das nun wieder für Sie bedeutet? Das bedeutet, dass die Renten entsprechend niedrig sind und Sie oft Jahrzehnte brauchen, um alleine Ihr einbezahltes Kapital wieder zurückzuerhalten. Von jedweder Verzinsung ganz zu schweigen.

Fazit – gut überlegen

Wenn man die ganzen Fakten zusammenträgt, dann sollten Sie sich den Abschluß eines Riester-Vertrages zumindest gut überlegen. Was früher ein sehr guter und richtiger Rat war, kann in der heutigen Zeit durchaus Haken und Ösen haben!

 

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Geldanlagen in Rohstoffen

Lohnt sich eine Geldanlage in Rohstoffe wirklich – das ist die Frage, die wir uns in diesem Artikel stellen wollen

 

Aus welchem Grund sollte man in Rohstoffe investieren?

Rohstoffe werden immer ein aktuelles Thema sein, dem viel Interesse entgegengebracht wird. Es gibt zahlreiche Metalle deren Nachfrage auf dieser Welt sehr groß ist, und wahrscheinlich immer bleiben wird. Eurokrise und Finanzkrise tun das Ihre dazu. Gold, Kupfer und Eisen, sind nur drei Beispiele der gefragten Rohstoffe.

Rohstoffe werden immer begehrter, die natürlichen Vorkommnisse jedoch immer geringer. Durch das geringe Angebot an Rohstoffen steigt der Wert, was das Interesse vieler Investituren mit sich bringt.

Die Nachfrage nach Rohstoffen wird immer bestehen bleiben. Inflation und Währungsreform können dem nichts anhaben. Handys, Flachbildschirme und Photovoltaik-Anlagen sind nur einige Gegenstände zu deren Herstellung Metalle wie Molybdän, Indium oder Germanium gebraucht werden. Dinge, ohne die wir uns ein Leben in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellen können.

Rohstoffe als Geldanlage?

Die Versorgung für bestimmte Metalle wird in westlichen Ländern knapp. Immer mehr Vorhersagen, Berichte von Spezialisten und Statistiken werden von Seiten staatlichen Behörden veröffentlicht. Der Wettstreit um die Rohstoffe hat bereits in einigen Ländern begonnen. Viele Länder versuchen Ihre Position und Versorgungsicherheit zu erhalten. Dies verursacht häufig die Unterstützung diktatorischer Regierungen. Man weiß jetzt schon, dass Länder wie China und Indien Unmengen an Rohstoffen brauchen werden. Wesentlich mehr als sie heute schon benötigen. Es ist ihnen deutlich vor Augen, dass die Knappheit der Rohstoffe zu einem Preisanstieg führt, was wiederum sehr gut für eine Investition ist.

Rohstoffe, ein Vorteil für manche Länder

Beim Thema Rohstoffe spielt auch die Politik eine bedeutende Rolle. Bestimmte Metalle kommen nur in bestimmten Regionen vor. So sind Gallium und Germanium hauptsächlich in China aufzufinden. China ist ein schnell wachsendes Land und benötigt immer mehr an Rohstoffen für sich selbst. Dies hat zur Folge, dass der Export eingeschränkt wird. Die anderen Länder können nichts dagegen tun. Sind Rohstoffe nicht mehr vorhanden, so kann man diese auch nicht mehr kaufen. Am Ende sind die Folgen unbezahlbaren Preisen.

Wirtschaftskrisen und deren Auswirkungen auf den Rohstoffhandel

Wirtschaftskrisen sind Ursachen für Preiseinbrüche. Dies ist logisch nachvollziehbar. Sinkt die Nachfrage nach einem Produkt, sinken auch die Preise. Die Wirtschaft ist verantwortlich für die Nachfrage nach Rohstoffen. Bei fehlender Nachfrage wird weniger produziert und Preise werden billiger. Investments in Rohstoffe verlieren ihren Wert.

Rohstoffe bei Inflation und Währungsreform

Investieren Sie in physisch existierende Rohstoffe so können Ihnen Inflation und Währungsreform nichts anhaben. Die Preissteigerung des Sachwerts „Rohstoff“ ist bei einer Inflation nominal. Kommt es zu einer Währungsreform können Sie die Rohstoffen ganz normal in der neuen Währung verkaufen. Hier gibt es also keine Nachteile. Man beachte, dass diese Aussage nicht gilt, wenn der Preis von Rohstoffen aufgrund geringer Nachfrage fällt. Währungsreform und Inflation haben nur einen sehr geringen Einfluss auf den Weltmarktpreis. Investieren Sie in Derivaten, dann geht es um einen Papierwert mit all seinen Nachteilen bei Inflation und Währungsreform. Für Privatinvestoren geht es hierbei um Spekulationen. Ein solches Papier kann jedoch für Unternehmen Sinn machen, so können sich Fluggesellschaften gegen steigende Treibstoffkosten absichern. Es ist ein Risiko für Sie, dass die Rohstoffe physisch nicht existieren.
Investieren in Rohstoffe, aber wie?

Eine Investition, die gegen Inflation und Währungsreform geschützt ist, gibt es so gut wie keine. Eine, meiner Meinung nach, interessante Möglichkeit ist die „Einkaufsgemeinschaft Technologiemetalle“ www.technologiemetalle.org von Edelmetall- und Rohstoffexperte Jürgen Müller. Hier hat der Investor die Chance in ausgewählte Technologiemetalle zu investieren. Gelagert werden diese zollfrei in der Schweiz, in einem Hochsicherheitslager. Jede Woche wird eingekauft, und Mindestinvestitionssumme liegt bei nur €500. Die Bearbeitungsgebühren von 1,5% pro Jahr sind auch sehr günstig. Das Angebot wird abgerundet durch die 100% Transparent, das 10-Augen-Prinzip beim Zollfreilager und ein Online-Login. Diese Direktinvestition ist vor allem bei Inflation und Währungsreform sehr attraktiv und geschützt.

Bei der Einkaufsgemeinschaft wird großen Wert auf die Auswahl der Rohstoffe gelegt. Eine Frauenhofer-Studie besagt, dass schon im Jahre 2030 die Nachfrage nach Indium, Gallium und Germanium um einiges höher sein wird als die jetzige Fördermenge. Ein Problem ist zudem, dass die eher abnimmt als steigt. D.h., es kommt zu einer sehr hohen Nachfrage bei wenig Angebot, was die Gefahr einer Preisexplosion zur Folge haben kann.
Eine Spekulation mit Derivaten ist nicht empfehlenswert. Man kann dadurch zwar schnell Geld machen, jedoch nur mit einem sehr großen Verlustrisiko. Sind Sie bereit ein solches Risiko einzugehen, dann ist dies das Richtige für Sie. Einem Sparer, der Wert auf Sicherheit legt, ist davon abzuraten.

Ausblick

Rohstoffe werden ein zentrales Thema zukünftiger Generationen sein. Zukunftsvorhersagen gehen von Verteilungskriegen bis zu stagnierenden Technologien. Einige Rohstoffe werden nicht mehr existieren, andere unbezahlbar sein. Ich selbst denke, dass es Rohstoffe wie Silber mit einer großen Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr geben wird. Hat man vorher in solche Rohstoffe investiert, so zählt man dann zu den großen Gewinnern, und man muss vor Inflation und Währungsreform keine Angst mehr haben.

Ausblick in der Eurokrise – ist sichere Anlage überhaupt noch möglich?

Ist sichere Geldanlage in der Eurokrise überhaupt noch möglich?

Zu einer Vermögensfalle der besonderen Art hat sich die Finanz- und Schuldenkrise in Europa entwickelt. Ist es auch in Krisenzeiten möglich, Geld profitabel anzulegen?
Die europäische Zentralbank hat vor in nächster Zukunft, unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern anzukaufen und das Bundesverfassungsgericht hat den permanenten Schutzschirm ESM abgesegnet. Könnte das die Lösung für die Eurokrise sein? Wohl eher nicht. Damit haben Notenbanken und Politiker nur signalisiert, dass alles versucht wird, um dem Zerfall der Eurozone entgegenzuwirken.
Mit großer Erleichterung haben die Märkte diese Botschaft aufgenommen und spekulieren fleißig weiter. Wenn sich ihre Rechnung aufgeht, werden mögliche Pleiten und Verluste von Staatsanleihen und Banken zunächst über neue Kredite aufgehalten bzw. aufgeschoben und im Anschluss daran dem Steuerzahler, sprich der Allgemeinheit aufgedrückt. Eines muss jedoch klar sein! Die derzeitige massive weltweite Verschuldung, kann nicht durch neue Schulden gelöst werden.

Dass Krisen nicht kurzfristig gelöst werden können, sollten wir bereits aus der Finanzgeschichte gelernt haben. Wir werden kaum an weiteren Sparmaßnahmen, Steuererhöhungen, einer noch höheren Inflation und zu guter Letzt Schuldenschnitten, vorbei kommen. Ohne massive Einschnitte, Einschränkungen und Kürzungen in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird es nicht gehen.

Ist es in Zeiten wie diesen überhaupt noch möglich ein Vermögen für die Altersvorsorge aufzubauen und worauf sollten Anleger besonders achten?

Eines muss von vorne herein klar sein, die derzeitige Geldpolitik wird automatisch dazu führen, dass selbst sichere Anlagen deutlich geringere Erträge als bisher erzielen werden. Doch meist werden Anleger  selbst im besten Fall nicht von den Folgen der Verschuldungskrise verschont bleiben und zusätzliche Steuererhöhungen sowie ein weiterer Anstieg der Inflationsraten, werden sich negativ auf das zur Verfügung stehende Einkommen auswirken.
Es empfiehlt sich also, insgesamt noch einen Schritt weiter zurück zu gehen und auf jeden Fall deutlich mehr zu sparen.

Wie sieht es mit Aktien aus?

Ein kritischer Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Aktien bei anziehender Inflation eher schlechte Ergebnisse geliefert haben und in ihrer Tendenz keinen wirksamen Inflationsschutz bieten.
Anlegern kann nur empfohlen werden, das Risiko ihres Depots ausführlich zu prüfen und sich auf langfristige Investitionsmöglichkeiten zu konzentrieren. Um sich vor möglichen Rückschlägen abzusichern, empfiehlt es sich eine breite Streuung zu gewährleisten und Depots zu wählen die sich auf Sicherheit orientieren. Heutzutage gilt es an erster Stelle einen Verlust zu verhindern. Gewinnmaximierung kommt erst an zweiter Stelle. Was bei anziehender Inflation den Erhalt der Kaufkraft sichern könnte und sich als Geldanlage eignen könnte, sind eventuell noch Portfolios mit Fremdwährungsanleihen von Staaten mit soliden Finanzen. Außerdem gelten inflationsgeschützte Anleihen, Rohstoffe, Gold und Immobilien oder Immobilienbeteiligungen als rentabel.

Rückblickend kann gesagt werden, dass umsichtige Privatanleger im letzten Jahrzehnt im Durchschnitt fünf bis sechs Prozent, nach Abzug aller Kosten erzielen konnten. Institutionelle Investoren, die tendenziell etwas sicherheitsorientierter anlegen müssen, erreichten im Schnitt vier bis fünf Prozent. Diesen wird die teilweise Zwangsanlage in Staatsanleihen aber zunehmend ernste Probleme bis hin zu Totalausfällen bereiten.

Chancen auf dem Geldmarkt gibt es auch in schwierigen Zeiten. Demjenigen dem es gelingt, diese konsequent zu nutzen und größere Verluste abzuwehren, gehört zu den Gewinnern und solche wird es immer geben. Privatanleger haben hier gegenüber Institutionellen sorg deutliche Vorteile. Das nötige Wissen und Sorgfalt natürlich vorausgesetzt – wieder ein Grund mehr, mit meinem Blog die wichtigsten Informationen zu erhalten!

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Photovoltaik (PV) in der Finanzkrise – droht Bankrott?

Photovoltaik (PV) eine krisensichere Anlage oder droht der Bankrott?

Eine relativ neue Kategorie der Anlage sind Photovoltaikanlagen auch PV-Anlagen genannt. Die Firma Solarworld wirbt: Werden Sie zum Stromproduzenten indem Sie sich eine PV kaufen und diese über ein Darlehen finanzieren lassen (z.B. über die KFW Bankengruppe). Dann verkaufen Sie diesen Strom zum Fixpreis, der über dem normalen kWh-Preis liegt, an einen lokalen Stromerzeuger.
Keine Kosten, das Darlehen zahlt sich sozusagen von selbst ab und man macht sogar noch einen monatlichen Überschuss damit. Klingt doch super… fast zu schön, um wahr zu sein.

Sinkende Einspeisepreise

2011 lag der Preis bei Normalanagen je kWh bei 28,74 Cent. Tendenziell wird der Preis jährlich weiter abgesenkt. Rechtlich wird Ihnen die Einspeisevergütung für 20 Jahre gewährt. Es ist allerdings die Frage, ob im Falle einer starken Rezession oder bei Krisenszenarien wie einer Währungsreform oder Inflation diese Gewährleistung nicht geändert werden könnte. Ob auch eine KFW Bankengruppe nicht sogar ihr Geld zurück möchte, wenn Förderungen entfallen sollten.

Regierungen sind in solchen Zeiten bekannt für drastische Maßnahmen und Folgen einer Währungsreform können grundsätzlich Einschnitte bedeuten. In Zeiten einer Krise würde sich Photovoltaik (PV) nicht lohnen, da diese nur durch staatliche Zuschüsse rentabel sind.

Ebenso wenig prädestiniert dafür ist ein Land wie Deutschland, wo nicht einmal im Sommer immer die Sonne scheint. Vom Herbst oder Winter wollen wir erst gar nicht reden.

Risiken und Chancen im Falle einer Währungsreform und Inflation

Haben Sie z. B. bei der KFW Bank oder Ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Ihre PV – Anlage während einer Inflation aufgenommen, zahlen Sie real weniger zurück, denn ein Betrag von z.B. 100.000 € wird durch die Inflation automatisch weniger. Das wirkt sich für Sie allerdings nur dann positiv aus, wenn Sie nominal mehr verdienen und zu Ihrem Gehalt einen Inflationsausgleich bekommen. Ob das so sein wird, oder ob Ihr Arbeitgeber (und sei es eine Regierungsstelle) nicht eher drastisch einsparen muss – bis hin zu Entlassungen – müssen wir uns aber fragen.

Eine Währungsreform jedoch birgt in so einem Fall Risiken. Fraglich ist dann, ob die Kreditsumme bei der Umrechnung in die neue Währung positiv oder negativ für Sie ausfallen wird. Es kann durchaus vorkommen, dass Sie eine höhere Rückzahlung haben und zudem die Fördergelder wackeln, wenn diese neu berechnet werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei den oben genannten Risiken, die gesamte Kalkulation einer PV-Finanzierung ihre Gültigkeit verliert und dies zu einer finanziell belastenden Situation führen kann.

Kritik – Photovoltaik und Umwelt

Es gibt auch kritische Stimmen die behaupten, dass die Herstellung der Module für erneuerbare Energien mehr Energie kostet, als sie jemals wieder erzeugen könnten. Ich persönlich kann  diesen Umstand nicht sicher abschätzen, wollte diesen Fakt jedoch zumindest erwähnt haben.

Fazit

Photovoltaik oder PV egal ob nun von Solarworld oder jedem anderen Anbieter als Investition und Geldanlage in die Zukunft ist für mich noch mit Fragezeichen besetzt.

Ob das für Sie eine Möglichkeit sein kann, liegt sicher in Ihrem eigenen Ermessen und ist situationsbedingt. Allzu große Investitionen, besonders über Finanzierungen (hier schließe ich eine KFW – Bank mit ein), würde ich Ihnen jedoch keine empfehlen.

Photovoltaik sehe ich als Geldanlage, hinter der durchaus einige Fragezeichen stehen. Wichtig ist ein kritisches Nachdenken.

Eine PV-Anlage jedoch um Ihren privaten Strombedarf zu decken. Um also hier weitgehend autark zu sein… das kann durchaus Sinn ergeben. Dabei sollten Sie eine Finanzierung jedoch (egal KFW – Bank oder andere Banken) gut überdenken und Vor- und Nachteile genau abwägen.

 

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